Der Schmerz Gottes

Gemäß der Schrift sollen wir niemals von Gott als einem kalten, gefühllosen Vater denken. Unser Gott fühlt tief! Er ist berührbar. Sein Herz kann bewegt werden. Tatsächlich wird Er von den Gefühlen unserer Schwachheiten berührt (siehe Hebräer 4,15).

Gott empfindet nicht nur Schmerz, sondern ist genauso bekümmert. Sie erinnern sich daran, dass Jesus an Lazarus‘ Grabe weinte. Hier ist ein Bild vom weinenden Gott im Fleisch! Es zeigt uns, dass unser Herr mit uns fühlt und mit uns weint. Schließlich sagte Jesus: „... Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen ...“ (Johannes 14,9).

Ein Freund der Sünder

„Der Menschensohn ist gekommen … ein Freund der Zöllner und Sünder“ (Matthäus 11,19). In Lukas 7 lesen wir die Geschichte eines Pharisäers namens Simon, der Jesus in sein Haus zu einem Mahl einlud. Dieser fromme Mann lud auch eine ausgewählte Gruppe jüdischer Führer wie er ein, sich zu dem Abendessen zu gesellen. Sehr wahrscheinlich waren diese Gäste ebenfalls Pharisäer.

Die Kraft des verborgenen Menschen

Nachdem Jesus die Bergpredigt verkündet hatte, saßen seine Zuhörer ehrfürchtig da. Die Schrift sagt: „Die Menschen waren erstaunt über seine Lehre: denn er lehrte sie wie einer, der Autorität hat, und nicht wie die Schreiber“ (Matthäus 7,28-29; a. d. englischen King James Version). Das griechische Wort für „Autorität“ in diesem Vers bedeutet „mit Herrschaft, Kraft, Freiheit; wie einer, der Kontrolle hat“. Die Zuhörer Jesu sagten im Wesentlichen: „Dieser Mann spricht, als wüsste er, worüber er redet.“

Sind Sie sauer auf Gott?

Ich glaube, es gibt nichts Gefährlicheres für einen Christen, als ein Ressentiment gegenüber Gott herumzutragen. Doch ich bin schockiert über die wachsende Zahl von Gläubigen, die sauer auf den Herrn sind. Sie mögen es nicht so sehr zugeben – aber tief im Inneren hegen sie eine Art Groll gegen ihn. Warum? Sie glauben, er ist an ihrem Leben oder ihren Problemen nicht interessiert! Sie sind überzeugt, er kümmert sich nicht – weil er ein bestimmtes Gebet nicht beantwortet oder ihretwegen nicht gehandelt hat.

Wie man nicht zu Gott kommen soll!

Ich glaube, dass die meisten Leute, die sich nach Gottes Namen nennen, gelernt haben, in Zeiten der Not zu Ihm zu gehen. In der Tat, die meisten Christen glauben an die Notwendigkeit des Gebets. Viele suchen den Herrn eifrig, kommen zu Ihm mit Tränen, gottgefälligem Kummer und Buße. Sie schütten Ihm mit Weinen und herzzerreißenden Bittgesuchen ihr Herz aus, überzeugt von Gottes Wort, wie David es war: „Als du sagtest: Sucht mein Angesicht!, sagte mein Herz zu dir: Dein Angesicht, Herr, werde ich suchen“ (Psalm 27,8; a. d. englischen King James Version).

Jesus lieben

Wenn man lange genug im geistlichen Dienst war, merkt man es, wenn sich in der Lehre der Gemeinde ein Schwerpunkt verändert. Manchmal steht ein bestimmtes Thema eine Weile im Mittelpunkt; doch dann schlägt das Pendel in die entgegengesetzte Richtung aus.