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 <title>World Challenge Pulpit Series Newsletters</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/pulpit_series_newsletters</link>
 <description>Publications from the World Challenge Pulpit Series Newsletters</description>
 <language>de</language>
<item>
 <title>Die Größe unseres Gottes </title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/13501</link>
 <description>&lt;p&gt;Unser Werk hat eine Andachtenwebseite, welche Nachrichten von Christen aus aller Welt empfängt. Momentan schreiben Gläubige aus den verschiedensten Nationen alle das Gleiche: &lt;em&gt;Angst greift um sich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie in der Heiligen Schrift vorhergesagt, erschüttert Gott alles, was zu erschüttern ist. Es ist schwer, all die Turbulenzen und Umbrüche, die gerade in der Welt passieren, zu begreifen. Bedenken Sie an wie vielen Fronten sich die Nationen gerade in Turbulenzen befinden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Japan wird von den Nachbeben eines 	ohnehin schon verheerenden Erdbebens heimgesucht. Dieses Land gräbt 	sich noch aus den Trümmern, während die atomare Verstrahlung sich 	weiterhin in der Atmosphäre ausbreitet.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Arabische Regime stürzen im Nahen 	Osten. Eine Nation nach der Anderen ist im Aufruhr. Israel 	beobachtet diese Veränderungen mit Interesse und fragt sich ob die 	arabischen Regierungen ihre antiisraelischen Gefühle wieder 	aufkeimen lassen werden.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Wirtschaftliche Ängste setzen sich in einem Land nach dem 	anderen fort. Griechenland wankte bereits am Abgrund zum völligen 	Chaos.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mitten in all diesem verbreiten sich Angst und Sorge, und Christen sind nicht immun dagegen. Viele schreiben, dass sie durch den Sturm ihres Lebens gehen. Sie beschreiben finanzielle Krisen, Stress in der Familie, Depressionen, – und die Probleme reißen einfach nicht ab. Manche sind damit mehr überfordert als mit allem was sie je zuvor erlebt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nie in meinen 58 Jahren Dienstzeit habe ich so viele Menschen gekannt, welche von Krebs geplagt sind. In meiner eigenen Familie: meine Tochter und mein Enkel durchleiden momentan ernste Prüfungen. Manchmal ist der Schmerz unserer engsten und liebsten Angehörigen verantwortlich für unsere ärgsten Ängste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele aus Gottes Volk rufen: „Herr, genug. Dein Wort verspricht Errettung. Du sagtest Du würdest mich nicht mehr erleiden lassen als ich ertragen kann, du würdest einen Ausweg schaffen. Aber wo ist der Ausweg? Wo ist deine Größe nun – inmitten meiner größten Prüfung?“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;In beunruhigenden Zeiten wie diesen bricht der Feind ein wie eine Flut&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wann immer wir harten Prüfungen und Schwierigkeiten gegenüberstehen rückt der Teufel an, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Die Schrift beschreibt ihn als eine Flut von Angst, die auf uns zurast – eine Welle nach der anderen. Diese dämonischen Fluten haben sogar eine Stimme: „HERR, die Wasserströme erheben sich, die Wasserströme erheben ihr Brausen, (in der englischen King James Übersetzung: […] „die Fluten erheben ihre Stimme“) die Wasserströme heben empor die Wellen.“ &lt;cite&gt;(Psalm 93,3; Luther 1545)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist Ihnen aufgefallen, dass Bedrängnis und Leid immer in Wellen kommen? Gerade haben Sie sich durch ein Problem hindurchgekämpft, schon folgt das nächste im Sog des ersten Problems. Der Apostel Johannes spricht für Viele gerade auch heutzutage, welche sich in einem Spannungszustand befinden und fortgerissen werden: „Und die Schlange schoss nach dem Weibe aus ihrem Munde ein Wasser wie einen Strom, dass er sie ersäufe.“ &lt;cite&gt;(Offenbarung 12,15)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Gott antwortet der Stimme dieser dämonischen Flut: „&lt;em&gt;Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig&lt;/em&gt;; der HERR aber &lt;span&gt;ist&lt;/span&gt; noch größer in der Höhe.“ &lt;cite&gt;(Psalm 93,4, kursiv von mir)&lt;/cite&gt;. Einfach ausgedrückt bedeutet dies: Gottes Wort spricht lauter als jede Flut, der wir gegenüberstehen. Seine Größe überragt auch unsere größten Prüfungen und setzt sie außer Kraft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;David ergriff diese Wahrheit und betete im Glauben: „[…] dass mich die Wasserflut nicht ersäufe und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch der Grube nicht über mich zusammengehe.&quot; &lt;cite&gt;(Psalm 69,15)&lt;/cite&gt;. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass auch die gottgefälligste Person irgendwann Schwierigkeiten gegenübersteht, die sich vor ihr aufbauen wie eine große Flut. Wie David können wir in Gottes Wort eintauchen, treu im Gebet und dem Herrn ergeben. Trotzdem fühlen wir uns noch überwältigt von den schlagenden Wellen der Angst.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Ich habe den Herrn nach einer Botschaft gebeten, die den Glauben der Menschen in dieser Stunde aufbaut&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das Wort, das ich vom Herrn empfing, hat meinen eigenen Glauben gestärkt. Ich bete, dass es das Gleiche bei Ihnen bewirkt. Ich kann diese Botschaft in einem Satz zusammenfassen: DIE GRÖSSE UNSERES GOTTES ERBLICKEN IST EIN ANKER FÜR UNSERE SEELEN.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin überzeugt, die Kirche braucht momentan eine Sache, eine immer zunehmende Offenbarung der Größe Gottes. So viele ängstliche Leute auf der ganzen Welt wenden sich inmitten ihrer überwältigenden Ängste falschen Göttern zu. Aber Nachfolger Jesu müssen nur an den einen wahren Gott erinnert werden. Wir müssen fest überzeugt sein von seiner Stärke, Macht und Größe, die an unsere Stelle tritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die jüngsten Weltereignisse sich häuften, wurde ich an ein Buch erinnert, welches wir vor zehn Jahren veröffentlichten. Titel: „Triumph durch Leid“. In diesem Buch geben Menschen Zeugnis davon, wie Gott ihnen in ihren schwierigsten Prüfungen geholfen hat. In allen Fällen fanden sie Hoffnung in der Offenbarung der Größe Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Geschichten dieser Menschen wurden mir drei Dinge klar:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;1. Während jeder „Flut der Bedrängnis“ haben Gotteskinder die Wahl zwischen zwei Entscheidungen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unsere erste Wahl im Angesicht von großen Prüfungen ist es, unseren Glauben zu wappnen, – unseren Glauben zu stärken, unserem liebenden himmlischen Vater zu vertrauen, was auch immer kommen mag. Dies ist allerdings kein automatischer Reflex, – es ist eine Entscheidung. Die Wahrheit ist, wenn unser Schmerz am unerträglichsten ist, müssen wir im Glauben nach Gott rufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder, der eine Geschichte zu „Triumph durch Leid“ beigesteuert hat, hat bezeugt, dass er eine Entscheidung treffen musste. Und als sie den Glauben wählten, gab Gott ihnen eine erneuerte Vertrautheit mit Jesus. Doch es geschah als ihre schmerzvolle Prüfung am schlimmsten war. David bezeugt in seiner schlimmsten Stunde: „Da dieser Elende rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.“ &lt;cite&gt;(Psalm 34,6)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere andere Wahl ist es, in unruhiger Angst zu verharren. Wenn wir uns erlauben, uns heute über eine Sache Sorgen zu machen,… werden wir uns morgen über zwei Dinge sorgen. Kurz gesagt, unsere Ängste werden sich auftürmen, während die Wellen von Problemen nicht abreißen, sondern weiter nachströmen. Wenn unsere Ängste nicht abgehakt werden, wird unser besorgter Verstand immer weiter herunterrutschen in eine bodenlose Grube.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen einfach davon überzeugt sein, dass wir von unserem himmlischen Vater geliebt sind,     – egal wie heftig unsere Prüfung auch wird. Wir mögen Stimmen der Angst hören mitten unter den sich aufbäumenden Wellen von Schwierigkeiten, aber David hat klar bezeugt: „Gottes Stimme hört man durch die Flut!“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;2. Als die Flut kam erlebten sie alle eine Verfinsterung ihres Glaubens.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;All die Zeugnisse von diesen Menschen hatten noch etwas gemeinsam: Sie alle kämpften sich durch eine dunkle Nacht ihrer Seele. Über die Jahre bin ich davon überzeugt, dass jeder treue Diener Jesu diese Erfahrung machen muss. Sie alle beschrieben eine Phase, in der alles unter einer dunklen Wolke zu sein schien und Gott schwieg. Sie taten alles was ihnen bekannt war, um etwas vom Himmel zu hören, aber die Dunkelheit blieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade in solchen Zeiten sagt uns die Schrift, dass wir die Liebe, die Gott für uns hat, kennen und ihr glauben müssen. Wenn unsere Welt auf den Kopf gestellt wird, sind wir durch die Lügen des Feindes am verwundbarsten. Satan wird versuchen, unsere Krise zu benutzen, um uns in eine Grube der Verzweiflung zu bringen. Während solcher Zeiten müssen wir in der Lage sein, von unserem Wissen über die Liebe Gottes zu zehren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinen achtzig Jahren auf dieser Erde wurde ich in viele Prüfungen geworfen. Und dies ist die eine Wahrheit, die mir durch all dies hindurch zum Anker wurde: Gott liebt mich zu jeder Zeit, in jeder Prüfung meines Lebens.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;3. Glaube ist ein Befehl und Gott antwortet denen die ihn ausüben.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Zeugnisberichte, die uns erreichen, enthalten diese Wahrheit ebenfalls. &lt;em&gt;In jedem Beispiel ist es so, dass wenn ein Gläubiger die Wahrheit des Wortes Gottes anwandte, Jesus zu dieser Person kam, und sein dienender Geist brachte ihr Trost und erneuerte ihre Stärke in ihrer dunklen Stunde.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ist es nicht immer einfach Glauben zu üben wenn wir leiden. Wenn der Schmerz uns überwältigt, haben wir oft einfach nicht die Kraft dazu. In solchen Zeiten kann es passieren, dass Christen die Verheißungen Gottes fahren lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;C.H. Spurgeon, einer der größten Prediger in der Geschichte, litt an ernsten Depressionen (. Zu seiner Zeit nannte man dies „Melancholie“). Was war Spurgeons Heilmittel? Er klammerte sich an die Psalmen. Gottes bleibende Versprechen waren die einzige Quelle des Trostes für Spurgeon, wenn es so aussah als würde seine Welt um ihn herum auseinanderfallen. Wenn der große Prediger nicht die Kraft hatte sie selbst zu lesen, dann ließ er sie sich vorlesen. Er wusste, sie würden ihm Trost und Stärke geben. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes.“ &lt;cite&gt;(Römer 10,17)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.“ (Hebräer 11,6; Schlachter 2000)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass dieses Wort besonders für die Gläubigen inmitten ihrer Prüfungen gemeint ist. Der Herr sagt: „Ich habe eine Belohnung für dich in deiner Prüfung. Hol sie dir! Ich habe einen Segen der Stärke für dich für diese Zeit reserviert, und ich will, dass du ihn bekommst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen uns selbst mit Gottes Wort durchtränken, – um auf seine Versprechen zu achten, um auf seine Treue zu vertrauen und um uns daran festzuklammern was wahr ist. Es ist der einzige Weg, die dämonische Stimme in der Flut abzuschneiden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Je mehr wir die Größe Gottes verstehen und je mehr wir daran glauben, desto besser sind wir für die kommenden Tage vorbereitet.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ich habe eine Menge Hausaufgaben zu diesem Thema gemacht, und ich möchte die Wahrheiten, welche in Gottes Wort eingebettet sind und mich so gesegnet und ermutigt haben, mit Ihnen teilen. Sie alle haben mit der Größe Gottes zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keinen größeren Rühmer der Größe Gottes als David. Als er seine Psalmen komponierte, baute David seinen eigenen Glauben in dem immer zunehmenden Wissen über Gottes Größe auf. Beachten Sie diese bekannten Stellen: „Groß ist der HERR und hoch zu rühmen… Denn dieser Gott ist unser Gott für immer und ewig. Er wird unser Ratgeber sein selbst im Tod.“ &lt;cite&gt;(Psalm 48,2.15, KJV)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein so mächtiger Gott, wie du, Gott, bist? Du bist der Gott der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.“ &lt;cite&gt;(Psalm 77,14.15 Luther1984)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun, was du tust… dass du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist.“ &lt;cite&gt;(Psalm 86,8.10)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut David verebben alle Ängste in dem Wissen um Gottes Größe. Deshalb rühmt er so viele Dimensionen der Größe unseres Herrn. All das ist dazu bestimmt unseren Glauben aufzubauen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;David rühmt die Größe von 	Gottes wunderwirkender Kraft.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;„Denn der HERR ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein.“ &lt;cite&gt;(Psalm 95,3-4)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Der allein große Wunder tut… Der die Himmel mit Weisheit gemacht hat… Der die Erde über den Wassern ausgebreitet hat… Der große Lichter gemacht hat… die Sonne, den Tag zu regieren… den Mond und die Sterne, die Nacht zu regieren…“ &lt;cite&gt;(Psalm 136,4-9)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neulich sah ich eine Dokumentation über die Sterne und Galaxien. Die Astronomen sagen, dass es nicht Millionen, sondern Milliarden von Galaxien im Universum gibt. Sie sind unzählbar und unser Gott hat jede einzelne erschaffen. Er kennt tatsächlich jeden einzelnen Stern und gab ihnen allen Namen: „Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen“ &lt;cite&gt;(Psalm 147,4)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir können die vielen Wunder unseres Gottes einfach nicht erfassen. Seine Größe übersteigt unser Verständnis!&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;David rühmt die Größe von Gottes heilender Kraft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Gott hat auch jedes menschliche Herz erschaffen, und es gibt keine andere Kraft, die unsere Herzen wirklich heilen kann. „Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ &lt;cite&gt;(Psalm 147,3)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Herr versteht die Tiefen unseres Schmerzes mehr, als jeder andere Mensch es könnte: „Unser Herr ist groß und von großer Kraft, und unbegreiflich ist, wie er regiert.“ &lt;cite&gt;(Psalm 147,5)&lt;/cite&gt; Nur der Herr, der uns geschaffen hat, weiß was unsere Herzen brauchen, um uns durch unsere größten Prüfungen hindurchzubringen.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;David rühmt die Größe Gottes über jegliche Flut.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;David erinnert uns an Gottes Größe auch inmitten von überwältigenden Fluten. Unsere momentanen Fluten mögen ihre Stimmen laut erhoben haben, aber Gott regiert über alle Natur. Er allein hat die Kontrolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;David bringt die Bitten derer zum Ausdruck, welche in ihrer Seele von Fluten überwältigt werden:  „Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.“&lt;cite&gt; (Psalm 69,2-4, Luther 1984)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch David gab uns auch unsere Antwort inmitten jeder Sintflut: „die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; aber der HERR in der Höhe ist noch größer.“ &lt;cite&gt;(Psalm 93,4)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Momentan erheben sich Fluten für viele Gläubige – Gebrechen, Prüfungen und ernste Schwierigkeiten. Aber Gott hat ein Versprechen gegeben: „Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“ &lt;cite&gt;(Jesaja, 43,2)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;David rühmt die Größe von Gottes Barmherzigkeit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;„Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte… Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten…Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind.“ &lt;cite&gt;(Psalm 103,8.11.17)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und deine Treue, so weit die Wolken gehen.“ &lt;cite&gt;(Psalm 108,5; Luther 1984)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich aber werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes; ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.“ &lt;cite&gt;(Psalm 52,10; Luther 1984)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;David rühmt Gottes Größe, – wie er diejenigen segnet, 	welche ihm vertrauen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;„Wie groß ist deine Güte, HERR, die du bewahrt hast denen, die dich fürchten, und erweisest vor den Leuten denen, die auf dich trauen! Du birgst sie in deinem Schutz vor den Rotten der Leute, du deckst sie in der Hütte vor den zänkischen Zungen.“ &lt;cite&gt;(Psalm 31,20; Luther 1984)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn David ausruft: „Wie groß ist deine Güte,HERR!“, sagt er, „ich habe überwunden aufgrund all der Güte, die Gott für mich auf Lager hat.“ Er feiert das unbeschreibliche Lagerhaus der Gnade und Güte, welches Gott für uns reserviert hat. David bezeugt: „Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.“ &lt;cite&gt;(Psalm 27,13)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Gottes Güte und Belohnungen sind nicht für „eines Tages im Himmel“ reserviert – sondern sie sind JETZT für seine Nachfolger bestimmt, in ihren gegenwärtigen Prüfungen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gott sagt, dass er unseren Glauben belohnen wird, und er möchte, dass wir ihn inmitten unserer Krise um diese Belohnungen ersuchen. Suchen Sie nach einem Zeichen der Hoffnung für Ihren rebellischen Sohn – oder Ihre Tochter? Müssen Sie nur ein einziges Aufbrechen der Wolken über Ihrem finanziellen Sturm sehen? Rufen Sie den Herrn im Glauben an; er wird mit Trost und Stärke zu Ihnen kommen. Er möchte Sie mit erneuerter Hoffnung belohnen und mit jeglicher Stärke versorgen, – mitten in Ihrer jetzigen Flut. Seine Stimme erhebt sich über alle Fluten!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schließe mit Folgendem: Gottes Wort macht klar, dass wir uns nicht wegen einer Weltkrise sorgen müssen. Wir müssen uns keine Sorgen um die Wirtschaft machen, er möchte allen Stress wegen unseren Liebsten, unseren Familien, unseren Verletzungen und unseren Prüfungen von uns nehmen. Und er hat uns den Grund genannt für diesen großen Trost und diese Sicherheit: &lt;em&gt;Unser Gott ist groß und hoch zu rühmen!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halleluja!&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Tue, 03 May 2011 14:24:44 -0500</pubDate>
 <dc:creator>sonja_bollweg</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">13501 at http://www.worldchallenge.org</guid>
</item>
<item>
 <title>Der einzige Weg heilig zu werden</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/12998</link>
 <description>&lt;p&gt;Die Bibel sagt uns, dass wir zur Heiligkeit berufen sind &quot;so wie Gott heilig ist&quot;. Doch wie kann man heilig werden in Gottes Augen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beachten Sie Petrus&#039; Worte: &quot;... sondern nach dem, der euch berufen hat und heilig ist, seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel. Denn es steht geschrieben: &lt;em&gt;‚Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.&#039;&lt;/em&gt;&quot; &lt;cite&gt;(1. Petrus 1,15-16, Luther 1545)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun lesen Sie dies von Paulus: &quot;Wie er uns denn erwählt hat durch denselben, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir sollten sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe&quot; &lt;cite&gt;(Epheser 1,4&lt;/cite&gt;). &quot;Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung&quot; &lt;cite&gt;(1. Thessalonicher 4,7)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paulus macht es im letzten Vers klar: Gott hat uns nicht nur zur Errettung berufen oder in den Himmel oder um seine Gnade zu empfangen. Dies sind eher die Vorteile unserer einzig wahren Berufung und diese Berufung ist es, &lt;em&gt;heilig zu sein wie der Vater heilig ist&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder Gläubige in der Gemeinde Jesu ist dazu berufen so heilig zu sein wie Christus. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, in Gottes Augen rein und makellos zu sein. &quot;Aber das ist unmöglich&quot;, sagen Sie, &quot;erwartet man wirklich von mir so heilig zu sein wie Jesus es war? Er war makellos, schuldlos, perfekt. Wie könnte irgendjemand diesen Ansprüchen gerecht werden? Außerdem, sagt die Bibel nicht auch: &quot;Es ist niemand heilig wie der Herr&quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist der ganze Zweck dieses Gesetzes – aufzuzeigen, wie unmöglich es für uns ist, uns mit Gottes Anforderungen in puncto Heiligkeit zu messen. Keine noch so große Menge an menschlicher Willenskraft, Stärke oder Fähigkeiten könnten jemals irgendjemanden heilig machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wenn niemand heilig ist, außer dem Herrn, wie werden wir ein wirklich heiliges Volk?&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Christi Heiligkeit muss zu unserer Heiligkeit werden&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gott erkennt nur eine Person als heilig an: Jesus Christus, unser Retter allein, verkörpert perfekte Heiligkeit. Und weil nur Jesus allein heilig und perfekt ist, wird Gott keine andere Person anerkennen. Deswegen müssen wir – wenn wir jemals vom himmlischen Vater akzeptiert werden wollen – in Christus sein. Wenn wir vor ihm stehen, geschieht dies ausschließlich durch die Gnade Christi, es ist kein eigener Verdienst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Und dass er beide versöhnte mit Gott in einem Leibe durch das Kreuz und hat die Feindschaft getötet durch sich selbst&quot;&lt;cite&gt; (Epheser 2,16)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Nämlich das Gesetz, so in Geboten gestellt war, auf dass er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schüfe und Frieden machte&quot; &lt;cite&gt;(Epheser 2,15)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wegen Christi Werk am Kreuz konnte der Mensch nicht mehr länger versuchen, durch das Halten von Gottes Gesetzen heilig zu werden. Er kann nicht durch gute Werke heilig werden, durch gerechte Taten oder irgendwelche menschliche Bemühungen. Vielmehr akzeptiert der Vater nur einen Menschen als heilig: Den neuen, auferstandenen Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn dieser neue Mensch seinem Vater all diejenigen vorstellt die an ihn glauben, antwortet der Vater: &quot;Ich akzeptiere sie alle als heilig, denn sie sind in meinem heiligen Sohn...&quot; &quot;... zu Lob seiner herrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem Geliebten&quot; &lt;cite&gt;(Epheser 1,6)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, dieser eine heilige, schuldlose Mensch hat einen Leib, und wir sind Bestandteile dieses Leibes. &quot;Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil.&quot; &lt;cite&gt;(1.Korinther 12,27)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind zu Knochen aus Christi Knochen gemacht und Fleisch von seinem Fleisch und wir wurden in seine Familie hineinadoptiert. &quot;Also sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied&quot; &lt;cite&gt;(Römer 12,5)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier kommt der wichtige Teil: &lt;em&gt;Weil wir in Christus sind, sind wir heilig gemacht&lt;/em&gt;.&amp;#160;&quot;[...] so die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig&quot; &lt;cite&gt;(Römer 11,16)&lt;/cite&gt;.&amp;#160;&quot;Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben&quot; &lt;cite&gt;(Johannes 15,5)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, Sie sehen, Heiligkeit ist nicht etwas, das wir uns erarbeiten könnten. Vielmehr ist es etwas, das wir durch Glauben und das Vertrauen auf Jesu Werk annehmen. Gott akzeptiert uns nur als heilig, wenn wir Glauben an Christus haben und durch den Heiligen Geist in ihm bleiben. Ich wiederhole: Nicht menschliche Fähigkeiten sind der Weg zur Heiligkeit, sondern der Glaube &lt;em&gt;an unseren Herrn Jesus Christus, welcher alles für uns vollbracht und geleistet hat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für eine wunderbare Antwort auf all die ängstlichen Rufe von so vielen, denen es danach dürstet heilig zu sein. Wir sind heilig, wenn wir in Christi Heiligkeit ruhen! Unsere Heiligkeit ist seine Heiligkeit – sie fließt zu uns, den Zweigen – von der Wurzel her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem war diese Lehre von der Heiligkeit nicht immer gängige Praxis in den Gemeinden. Unter Heiligkeit verstand man oft äußerliches Verhalten. Um den Begriff  &quot;Heiligkeit&quot; besser zu verstehen, will ich Sie mitnehmen in das Alte Testament zu dem Bericht über Mose und den brennenden Busch.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Mose erblickte einen hell brennenden Busch, brennend wie Feuer, jedoch wurde der Busch nicht von den Flammen verzehrt&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mose war allein auf dem Berg Horeb und hütete die Schafe seines Schwiegervaters, als dieser seltsame Anblick seine Aufmerksamkeit erregte. Als er näher herantrat, um sich das genauer anzusehen, sprach Gott zu ihm aus dem Busch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;[Mose] sprach: Ich will dahin und beschauen dies große Gesicht, warum der Busch nicht verbrennt. Da aber der HERR sah, dass er hinging, zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. &lt;cite&gt;(2.Mose 3,3-4)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott war gegenwärtig in dem Busch. Deshalb brannte dieser, wurde aber nicht von den Flammen verzehrt. &lt;em&gt;Es war eine sichtbare Darstellung der Heiligkeit Gottes.&lt;/em&gt; (Gewiss, wo immer der Herr gegenwärtig ist, ist der Ort heilig.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann sprach der Herr zu Mose: &quot;[...] Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heilig Land!&quot; &lt;cite&gt;(2.Mose 3,5)&lt;/cite&gt; Die meisten von uns überspringen diesen Vers ohne die enorme Tiefe seiner Bedeutung zu verstehen. Vor allem geht es darum wie man heilig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wissen Sie, Mose sollte nun Gottes ewige Berufung für sein Leben empfangen. Diese Berufung war, Israel aus der Gefangenschaft zu befreien. Aber erst musste Gott dem Mose den Boden, die Grundlage, zeigen, auf der man sich Gott nähern kann. Es muss heiliger Boden sein. Kurz gesagt, Mose wurde zu einem von &quot;Angesicht-zu Angesicht-Treffen&quot; mit einem heiligen Gott gerufen, und er musste dafür passend vorbereitet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mose hatte Angst als Gott zu ihm sprach: &quot;[...] Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich Gott anzuschauen.&quot; &lt;cite&gt;(2.Mose 3,6)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum hatte er Angst? Weil er eine Offenbarung bezüglich des ehrfurchtgebietenden, heiligen Bodens erhielt, auf welchem man sich Gott nähern muss.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Das Neue Testament enthält einen dazugehörigen Vers: &quot;[…] auf dass sich vor ihm kein Fleisch [in seiner Gegenwart] rühme&quot; (KJV)&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Dieser Vers von Paulus ist nicht nur eine neutestamentliche Wahrheit, sie war auch wahr zu Moses Zeiten. Mose hätte Gottes Volk niemals aus eigener Kraft befreien können. Er musste ein für allemal für sich erkennen, dass Gottes Werk nicht durch menschliche Fähigkeiten vollbracht werden kann, sondern allein durch totales Vertrauen auf den Herrn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle wissen, Gott befreite sein Volk auf übernatürliche Weise, und hier, an dem brennenden Busch, wurde Mose darauf vorbereitet auf Gott zu vertrauen, dass dieser das glorreiche Werk tun würde. Er lernte etwas über Gottes ureigenste Natur, die ihm später helfen würde, auf den Herrn zu vertrauen, dass ER alles gelingen lassen würde. Welche Facette der Natur Gottes lernte Mose kennen? Seine Heiligkeit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gleiche gilt für jeden heutigen Christen. Wir mögen versuchen im Fleisch Dinge zu vollenden, von denen wir denken, dass Gott sie will. Aber der Herr spricht zu uns ebenso wie zu Mose: &quot;Es gibt nur einen Grund auf dem ihr Euch mir nähern könnt, und das ist heiliger Grund. Du kannst kein Vertrauen in dein Fleisch haben, denn kein Fleisch kann in meiner Gegenwart bestehen. Nie werden meine Absichten durch das vollendet, was du selbst aufbieten kannst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, warum sagte Gott zu Mose in diesem Abschnitt, dass er seine Schuhe ausziehen soll? Warum liegt der Fokus auf Moses Füßen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Herr benutzte eine Alltäglichkeit, um eine geistliche Wahrheit zu lehren. So wie auch Jesus Münzen, Perlen, Kamele und Senfkörner für Erklärungen benutzte. Gott sagte: &quot;Mose, du musst Schutzkleidung an deinen Füßen tragen, um sie vor Verletzungen zu schützen, aber kein fleischlicher Schutz dieser Erde kann dich dort beschützen, wohin ich dich senden werde. Du wirst ein Wunder der Errettung brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich schicke dich nach Ägypten, diesem eisernen Schmelzofen, um einem verhärteten Diktator gegenüber zu stehen. Du wirst in einer Situation sein, aus der nur ich dich befreien kann. Also, leg all dein Vertrauen auf dein eigenes Fleisch zur Seite, auch deine Sanftmut und deine Demut. Andernfalls wirst du nicht in der Lage sein zu tun wozu ich dich berufen habe. All deine Fähigkeiten werden wertlos sein, wenn ich sie nicht heilige. Setze dein gesamtes Vertrauen auf meinen Namen und meine Kraft.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mose würde allen Arten von Prüfungen begegnen. Er sollte drei Millionen Menschen in die Wüste führen, wo es keine Lebensmittel- oder Bekleidungsgeschäfte gab, nicht einmal einen Brunnen. Er würde sich auf Gott verlassen müssen, dass ER alles auf übernatürliche Weise bereitstellen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erinnern uns: Mose hatte bereits in der Kraft seines eigenen Fleisches versucht als Befreier zu agieren. Vierzig Jahre zuvor nahm er das Schwert in die Hand und tötete einen grausamen, ägyptischen Sklaventreiber. Nun warnte Gott ihn: &quot;Mose, dein Eifer muss geheiligt werden, oder er wird dich zerstören. Bist du gewillt das Schwert niederzulegen und meinem Rat zu vertrauen? Willst du jede Hoffnung aufgeben, ein Befreier aus eigener Kraft zu sein? Willst du mir stattdessen vertrauen, dass ich dich so führen werde, dass mein Wille vollendet wird?&quot;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Die Heiligkeit die Gott von uns verlangt ist bei weitem mehr als menschliche Kraft jemals erbringen könnte&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Niemand kann durch eigene Stärke oder Willenskraft die Heiligkeit erreichen, die vor Gottes Augen zählt. Wir müssen zu Gott kommen und sagen: &quot;Herr, ich habe nichts was ich dir geben könnte. Du musst alles machen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist möglich, dass jemand frei ist von aller Lust, oder allen bösen Wünschen und trotzdem noch nicht heilig ist. Sie können eine wundervolle Person sein, ein liebender Partner, aufrecht und ehrlich und trotzdem noch nicht heilig. All unsere menschliche Güte ist vor Gott nicht mehr wert als dreckige Lumpen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele von uns denken noch immer: &quot;Wenn ich nur Sieg über diese eine, letzte Sache in meinem Leben hätte,-dann wäre ich heilig.&quot; So erheben wir das Schwert der Willenskraft und der guten Absichten und machen uns daran, den Feind in unserem Herzen zu töten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, dies wird nie passieren. Es ist alles nur der eitle Versuch siegreich zu sein. Wir können niemals heilig sein, während wir noch auf dem Boden der Selbstgerechtigkeit stehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Wahrheit ist, Sie und ich stehen dem gleichen brennenden Busch gegenüber wie Mose. Und Gott spricht zu uns, wie er zu Mose sprach: &quot;Du kannst nicht vor mir stehen, auf diesem fleischlichen Grund. Es gibt nur einen Boden, eine Grundlage, auf der man sich mir nähern kann. Es ist der Glaube an meinen Sohn und an sein Werk am Kreuz.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir alle haben schon gesehen, dass Gott auch den Schlimmsten der Menschheit erretten kann. Wir können den schlimmsten Dieb, Mörder, Drogenabhängigen oder Alkoholiker ansehen – Leute welche gar keine guten Taten getan haben – und mit Überzeugung von ihnen sagen &quot;durch Buße und Glauben sind sie gerecht gemacht worden in Jesus.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die wahre, rettende Kraft Gottes. Trotzdem leben viele Christen, als wenn ihre Leistungen und ihr Streben ausreichend wären, um Heiligkeit zu erlangen. Am Tag des Gerichts werden diese – in ihrem Fleisch – vor Gott stehen und sprechen: &quot;Sieh an alles, was ich für dich getan habe, Herr. Ich strebte danach sauber und heilig zu sein. Ich habe prophetisch geredet, die Armen gespeist, die Kranken geheilt, Dämonen ausgetrieben. Und ich habe all dies getan, um dir zu gefallen.&quot; Aber Gott wird antworten: &quot;Ich kenne euch nicht, denn ihr wart nie auf dem richtigen Boden, der richtigen Grundlage. Ihr habt nie die Schuhe ausgezogen, nie das Vertrauen auf euer Fleisch beiseite gelegt. Keines dieser Dinge habt ihr durch die Kraft meines Geistes vollbracht. Ihr habt alles in eurer eigenen Stärke getan, ungeachtet des Werkes meines Sohnes am Kreuz. Ich akzeptiere nur eine Gerechtigkeit – die des einen Menschen, den ich wert erachte. Es macht diese fleischlichen Werke zu einem Gestank für meine Nase&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nur eine Frage, die wir uns alle selbst beantworten müssen, bevor dieser Tag kommt: &quot;Wenn ich vor dem Herrn stehe, wird er seinen Sohn in mir sehen? Werde ich heilig sein in Christus?&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf dass (wie geschrieben steht), ‚wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN!&#039;&quot; &lt;cite&gt;(1.Korinther 1,30-31)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paulus sagt im Wesentlichen: &quot;Gott wird keinem Menschen erlauben, Ehre durch seine eigenen Werke zu erlangen. Gott können wir nur durch seinen Sohn ehren, welcher an jedem Tag unsere Weisheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit ist.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Es gibt nur einen Boden, nur eine Grundlage, auf der wir heilig gemacht werden: Völliges, totales Vertrauen in Christus.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich vom völligen Vertrauen in Christus rede, meine ich nicht nur das Vertrauen in seine rettende Kraft, sondern auch das Vertrauen in seine bewahrende Kraft. Wir müssen seinem Geist vertrauen, dass er uns bewahrt und uns in Jesu Bild umwandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denken Sie über ihr eigenes Zeugnis nach. Sie waren einmal abspenstig, abgeschnitten von Gott durch böse Werke. Welche guten Werke taten sie, um alles wieder zwischen ihnen und Gott in Ordnung zu bringen? Keine! Niemand war je in der Lage sich selbst zu retten. Ebenso war niemand je in der Lage sich selbst heilig zu machen – oder heilig zu bleiben. Durch Glauben allein werden wir täglich in Christi Heiligkeit gebracht, während wir Gottes Wort vertrauen, welches sagt: &quot;Wenn du in Christus bist, bist du heilig, wie er heilig ist&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und euch, die ihr weiland Fremde und Feinde waret durch die Vernunft in bösen Werken, hat er nun versöhnt mit dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, auf dass er euch darstellte heilig und unsträflich und ohne Tadel vor ihm selbst; wenn ihr im Glauben bleibt, gegründet und fest und unbeweglich von der Hoffnung des Evangeliums, welches ihr gehört habt, welches gepredigt ist unter aller Kreatur, die unter dem Himmel ist, dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.&quot; &lt;cite&gt;(Kolosser 1,21-23, angelehnt an Luther 1545)&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Achten Sie auf den Ausdruck &quot;wenn ihr im Glauben bleibt&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus sagt: &quot;Vertraut mir weiterhin, lebt im Glauben. Ich werde euch dem heiligen Vater als sauber, fehlerlos, tadellos und heilig vorstellen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, dies alles ist das heiligende Werk des Heiligen Geistes. Wie der Geist Sie bevollmächtigt den Taten des Fleisches abzusterben, ebenso wird er Sie durch seine Überführung und seinen Trost führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt nur eine Heiligkeit: Christi Heiligkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb: kein Gläubiger ist auf pharisäische Art heiliger als ein anderer. Es gibt keine Grade oder Stufen bei der Heiligkeit, nur Stufen der erlangten Reife in Christus. Sie können ein neuer Christ sein und trotzdem absolut heilig in Jesus. Also ist es dumm sich an jemandem zu messen den Sie für &quot;heilig&quot; halten. Wir werden alle an EINEM Standard gemessen, an der Heiligkeit Christi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn wir in ihm sind, ist seine Heiligkeit die Unsere – im gleichen Maße.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können nie wieder einen weiteren christlichen Leiter ansehen und sagen &quot;Oh, ich wünschte ich wäre so heilig wie er!&quot; Sie haben vielleicht nicht die Disziplin oder sein Gebetsleben, Sie stolpern vielleicht öfter und machen mehr Fehler als er, aber er ist nicht mehr akzeptiert beim Vater als Sie es sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen sich mit niemandem vergleichen, denn niemand wird in den Augen des Vaters mehr geliebt als Sie!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lieber Heiliger, ziehen Sie ihre Schuhe aus. Legen Sie all das Vertrauen in Ihr eigenes Fleisch weg. Dies ist der Grund auf dem Sie leben sollen: &quot;Ich beanspruche meine Heiligkeit, welche in Christus ist. Ich bin Teil seines Leibes und mein Vater sieht mich als heilig an, weil ich in ihm bleibe.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Amen!&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Mon, 28 Mar 2011 11:17:50 -0500</pubDate>
 <dc:creator>sonja_bollweg</dc:creator>
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 <title>Bewahrt Euch in der Liebe Gottes</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/12765</link>
 <description>&lt;p&gt;&amp;#160;„Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, bewahrt euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben“ &lt;cite&gt;(Judas 20-21; mit Fußnote)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich diese Verse im Judasbrief las, hörte ich den Geist leise zu mir flüstern: „David, ich möchte, dass Du in die Fülle und Freude meiner Liebe eintrittst. Du hast die richtige Theologie. Aber du hast noch nicht die wahre Seelenruhe erfahren, die mit dem Bewahren deiner selbst in meiner Liebe kommt. Bis jetzt bist du nur bis zu den Knöcheln in ihr gewesen. Es ist ein ganzer Ozean meiner Liebe für dich da, um darin zu schwimmen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bibel ist angefüllt mit der Wahrheit über Gottes Liebe. Doch ich gebe zu, dass ich mir zeitweise erlaube mich zu fragen, wie mich der Herr jemals lieben konnte. Es ist nicht so, dass ich seine Liebe anzweifle. Es ist mehr ein Versagen meinerseits darin, mich in der Erkenntnis und Gewissheit seiner Liebe zu mir zu bewahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist der Grund, aus dem ich diese Botschaft gerade schreibe. Ich spüre jetzt gerade, dass Gott möchte, dass eine Vielzahl von Christen mehr über das Bewahrtwerden in seiner Liebe weiß. Und das Erste, was ich sagen möchte, ist: &lt;em&gt;Die Liebe Gottes muss uns durch den Heiligen Geist geoffenbart werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Offenbarung der Liebe Gottes kommt zum Teil, wenn wir wiedergeboren werden. Wenn Sie die meisten Christen fragen würden, was sie über Gottes Liebe zu ihnen wissen, würden sie antworten: „Ich weiß, dass Gott mich liebt, weil er seinen Sohn gegeben hat, um für mich zu sterben.“ Sie würden Johannes 3,16 zitieren: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein wundervoller Moment, wenn Sie diese Wahrheit ergreifen. Sie realisieren plötzlich: „Gott liebte mich, als ich verloren, unfertig, ein Fremder war. Und er bewies seine Liebe zu mir dadurch, dass er seinen eigenen Sohn für mich opferte.“ Wenige Christen jedoch lernen es, wie man in Gottes Liebe bewahrt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wissen etwas über Liebe zu Gott, aber wir suchen selten die Offenbarung der Liebe Gottes zu uns. Wenn Sie die meisten Christen bitten würden, Bibelpassagen über Gottes Liebe zu uns zu finden, könnten sie nur auf wenige verweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch Gottes Liebe zu verstehen ist das Geheimnis für ein überwindendes Leben. Eine Vielzahl wird geistlich kalt, weil sie unwissend bezüglich der Liebe Gottes ist. Sie wissen nicht, dass es ihre stärkste Waffe gegen Satans Angriffe ist, völlig überzeugt von seiner Liebe zu sein, welche durch die Offenbarung des Heiligen Geistes kommt.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Gott liebt sein Volk mit genau derselben Liebe, die er zu Jesus hat, der zu seiner Rechten sitzt&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In seinem letzten Gebet auf Erden sagte Jesus: „Vater ... du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt“ &lt;cite&gt;(Johannes 17,24)&lt;/cite&gt;. Was für ein unfassbarer Gedanke. Christus wurde noch vor der Schöpfung großartig vom Vater geliebt! Bevor irgendetwas im Kosmos platziert wurde – bevor irgendein Planet gebildet, bevor Sonne, Mond und Sterne in Existenz kamen, bevor die Erde gemacht wurde, vor der Erschaffung des Menschen –, wurde Jesus vom Vater geliebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann betete Jesus dieses bemerkenswerte Gebet: „... du, Vater ... [hast] sie geliebt ... wie du mich geliebt hast“ &lt;cite&gt;(17,21.23)&lt;/cite&gt;. Er betete auch: „... damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen“ &lt;cite&gt;(17,26)&lt;/cite&gt;. Christus sagte dabei: „Vater, ich weiß, dass du jene, die ich zu meinem Leib bringen werde, auf genau dieselbe Weise lieben wirst, wie du mich geliebt hast.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemäß Jesus sind in den Augen des Vaters Christus und die Kirche eins. Paulus illustriert dies anhand der Analogie mit einem menschlichen Körper. Er sagt, Christus ist das Haupt und wir sind sein Leib – Gebein von seinem Gebein, Fleisch von seinem Fleisch: „Alles hat (Gott) Jesu Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt“ &lt;cite&gt;(Epheser 1,22-23)&lt;/cite&gt;. „… wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch, und von seinen Gebeinen“ &lt;cite&gt;(Epheser 5,30; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen Sie&amp;#160;die Verflechtung hier? Als der Vater Jesus in der Ewigkeit liebte, liebte er auch uns. In der Tat, als der Mensch erst ein Gedanke in Gottes ewigem Denken war, war der Herr schon dabei, unsere Teile zu nummerieren und unsere Erlösung zu planen: „wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe“ &lt;cite&gt;(Epheser 1,4)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten. Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoß her, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott“ &lt;cite&gt;(Psalm 22,10-11)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Deine Augen sahen meine Substanz, noch unvollkommen [ungeformt]; und in dein Buch waren alle meine Glieder geschrieben, die in Fortdauer gestaltet wurden, als bis dahin keines von ihnen war“ &lt;cite&gt;(Psalm 139,16; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im letzten Abschnitt sagt David: „Noch bevor ich geformt wurde, kanntest du mich, Herr. Du hattest alle meine Einzelteile im Voraus niedergeschrieben.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott hat sowohl seinen Sohn als auch uns immer geliebt. Seine Liebe ist so ewig, wie er es selbst ist: „... Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt ...“ &lt;cite&gt;(Jeremia 31,3)&lt;/cite&gt;. „... Gott, unser Vater, der uns geliebt und &amp;lt;uns&amp;gt; in &amp;lt;seiner&amp;gt; Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat“ &lt;cite&gt;(2. Thessalonicher 2,16)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand kann Gottes Liebe erwerben, nicht durch irgendeine gottgefällige Sache, die er oder sie tut. Jesus verdiente sich die Liebe seines Vaters nicht, indem er ans Kreuz ging, oder durch seinen Gehorsam, oder indem er seinen Vater liebte. In gleicher Weise fing Gott auch nicht erst an dem Tag an, Sie zu lieben, an dem Sie Buße taten und Christus als Herrn empfingen. Er liebte Sie nicht plötzlich, als Sie einmal begannen, seinem Wort zu gehorchen und im Geist zu wandeln. Sie waren schon von Ewigkeit her geliebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie lange hat Gott Sie geliebt? Er hat Sie geliebt, seit er existierte, weil Gott Liebe ist. Es ist seine ureigenste Natur. Er liebte Sie als Sünder. Er liebte Sie im Mutterleib. Er liebte Sie, bevor die Welt begann. Da war kein Anfang seiner Liebe für Sie und da ist kein Ende für sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann wird Gott aufhören, Sie zu lieben? Er wird nur dann damit aufhören, wenn er aufhört, seinen eigenen Sohn zu lieben, was unmöglich ist. Christus sagt: „... (der) Vater ... da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende“ &lt;cite&gt;(Johannes 13,1)&lt;/cite&gt;. Jetzt können wir besser verstehen, was Judas dabei sagt, wenn er instruiert: „Bewahrt euch in der Liebe Gottes!“ Er weist uns dabei an: „Bewahrt diese Wahrheit. Ergreift sie, und lasst sie niemals los. Die Erkenntnis von Gottes Liebe ist zu eurem Trost gedacht, zu eurer Stärke. &lt;em&gt;Sie wird euch frei machen und in Freiheit halten&lt;/em&gt;.“ Johannes fügt hinzu: „Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden ... Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“ &lt;cite&gt;(1. Johannes 4,10.19)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Sich selbst in der Liebe Gottes zu bewahren, ist, seine Liebe zu erkennen, ihr zu glauben und auf sie weiter zu vertrauen, selbst in Ihren Kämpfen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Jeder kann seine Freude bewahren, wenn er hoch im Heiligen Geist fliegt. Aber Gott möchte, dass wir uns zu allen Zeiten in seiner Liebe bewahren – speziell in unseren Prüfungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johannes sagt uns, wie wir uns in Gottes Liebe bewahren können: „… wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe verweilt, verweilt in Gott, und Gott in ihm“ &lt;cite&gt;(1. Johannes 4,16; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;. Kurz: Wenn wir „in Gottes Liebe verweilen“, werden wir uns in seiner Liebe bewahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort „verweilen“ hier bedeutet „in einem Zustand der Erwartung bleiben“. Kurz: Gott möchte von uns, dass wir erwarten, dass seine Liebe zu uns täglich erneuert wird. Wir sollen jeden Tag in dem Wissen leben, dass Gott uns immer geliebt hat und uns immer lieben wird. In der Realität huschen die meisten von uns in die Liebe Gottes hinein und aus ihr heraus, gemäß unseren emotionalen Auf-und-Abs. Wir fühlen uns in seiner Liebe nur sicher, wenn wir es gut gemacht haben in unserem Wandel in ihm. Aber wir sind uns seiner Liebe nicht sicher, wenn wir versucht oder erprobt werden, oder in jenen Zeiten, in denen wir ihm gegenüber versagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, das ist &lt;em&gt;speziell&lt;/em&gt; die Zeit, in der wir auf seine Liebe vertrauen sollen. Er sagt uns dabei in diesen Passagen: „Egal, welcher Prüfung du ins Gesicht siehst, du darfst niemals meine Liebe zu dir anzweifeln. Wenn du aktiv auf meine Liebe vertraust, dann lebst du, wie ich möchte, dass du auf diese Weise lebst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halten Sie gerade irgendeine große Versuchung aus? Sind Sie von einer alten Begierde, die Sie hassen, überwältigt worden? Ist Ihre Ehe im Durcheinander, Ihre Familie im Chaos? Dies sind die Zeiten, in denen Sie es am meisten brauchen, sich in der Liebe Gottes zu bewahren. Sie müssen wissen, dass durch das alles hindurch der ewige Vater Sie immer noch liebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie mögen sich wundern: „Meinen Sie, dass dadurch, dass er mich liebt, Gott einfach über mein Versagen hinwegsieht? Wendet er meiner Sünde ein blindes Auge zu?“ Natürlich tut er es nicht. Er wird Sie mit seiner Rute züchtigen – aber er bewahrt seine Kinder immer in seiner großartigen Liebe. „… wen der Herr liebt, den züchtigt er …“ &lt;cite&gt;(Hebräer 12,6)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Grund, aus dem Gott uns in unseren schwachen und sündigen Zeiten seine Liebe zeigt, ist, um uns zurück zu sich selbst zu ziehen. Jeremia 31 bietet uns eine wundervolle Illustration für Gottes Liebe. Israel war in einem abtrünnigen Zustand. Die Leute waren fett und prosperierend geworden und frönten allen Arten von Bosheit. Sie hatten sich Götzen zugewandt und begingen Unzucht und Ehebruch. Sie hatten alles über die liebevollen Barmherzigkeiten, die Gott ihnen erwiesen hatte, vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann plötzlich wurden ihre Gelüste säuerlich. Sie verloren jedes Vergnügen daran, ihren sinnlichen Appetit zu stillen. Jetzt schrien sie auf: „Herr, wir sind verloren. Wir brauchen dich, um uns umzuwenden.“ Gott hörte ihren Schrei der Buße und sein liebendes Herz ging hinaus zu ihnen. Er züchtigte das Volk mit seiner Rute der Korrektur, und Israel schrie: „... Du hast mich gezüchtigt ... wende du mich um, und ich werde umgewandt sein ... Gewiss war ich danach umgewandt, ich bereute“ &lt;cite&gt;(Jeremia 31,18-19; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hören Sie auf Gottes Wort an diesem Punkt: „... Denn sooft ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich &amp;lt;doch&amp;gt; immer wieder an ihn denken. Darum ist mein Innerstes um ihn erregt. Ich muss mich über ihn erbarmen, spricht der HERR“&lt;cite&gt;(Jeremia 31,20)&lt;/cite&gt;. „... mit liebevoller Freundlichkeit habe ich dich gezogen“ &lt;cite&gt;(31,3; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist, was Sie über Gottes Liebe wissen müssen: Gott sagte seinem Volk: „Ich musste dich züchtigen und dir harte Worte der Wahrheit sagen. Doch selbst dann sündigtest du gegen mich, trotztest der Gnade und Barmherzigkeit, die ich nach dir ausstreckte. Du hast dich gegen meine Liebe gewandt, mich abgewiesen. Nichtsdestoweniger wurden meine Eingeweide des Mitgefühls zu dir hin bewegt. Ich erinnerte mich an dich in deinem Kampf. Und ich werde gewiss Barmherzigkeit für dich haben. Ich werde dir großzügig vergeben und dich wiederherstellen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Hosea 3 vergleicht Gott das abtrünnige Israel mit einer Ehebrecherin. Er weist Hosea an: „... Geh noch einmal, liebe eine Frau, die sich von einem anderen lieben lässt und Ehebruch treibt, wie der HERR die Söhne Israel liebt, die sich aber anderen Göttern zuwenden ...“ &lt;cite&gt;(Hosea 3,1)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Gott instruierte Hosea, Israel eine anschauliche Predigt über Gottes Liebe für sie zu halten, selbst als sie ihn gerade betrogen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Herr sagte dabei zu seinem Volk: „Ihr habt unverhohlen gegen mich gesündigt, wie eine auf der Straße spazierende Prostituierte. Aber ihr seid immer noch mit mir verheiratet und ich liebe euch. Ich werde für euch sein. Nun seid auch ihr für mich!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sah diese Art von bedingungsloser, wiederherstellender Liebe in einem Brief, der uns kürzlich von einer lieben Schwester in Christus geschickt wurde. Sie schrieb: „Vor einem Jahr, als ich in eine ehebrecherische Affäre verwickelt war, schrieb ich Ihnen einen anonymen Brief und bat um Gebet. Ich war in solcher Qual wegen des Betrugs in meinem Leben. Ich bin wirklich wiedergeboren und der Heilige Geist befasste sich mit mir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin nun wiederhergestellt worden, für meinem Mann und meinen wundervollen Herrn. Wir brauchten nach dreiundvierzig Ehejahren in vielen Bereichen wirklich Heilung unseres Lebens. Ihre Botschaften überführten mich so und ermutigten mich auch, auf die Liebe Gottes weiter zu vertrauen. Ich habe jetzt mehr denn je gelernt, wie sehr Gott mich liebt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gottes Liebe hatte bei dieser Frau eine kraftvolle Auswirkung. Doch ignorant gegenüber Gottes Liebe zu sein kann gerade den gegenteiligen Effekt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten Sie diesen Brief, geschrieben von einer anderen Frau: „Ich habe so oft empfunden, dass Gott darauf aus war, mich zu kriegen. Ich empfand, er wollte mich für alles bestrafen, was ich tat. Deshalb war ich anderen gegenüber hart und gemein, wobei ich versuchte, sie auf Linie zu peitschen. Jetzt möchte ich einfach zu seinem Gnadenthron laufen, um seine Liebe zu empfangen und seine Liebe anderen zu zeigen. Ich bin es müde, so verurteilend zu sein.“ Dank sei Gott! Sie begehrt es, in der Liebe des Vaters bewahrt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, die Liebe Gottes wird uns nur durch Jesus Christus vermittelt. Gemäß Johannes wohnt die ganze Liebe Gottes in Jesus: „... aus seiner Fülle haben wir alle empfangen ...“ &lt;cite&gt;(Johannes 1,16)&lt;/cite&gt;. Sie mögen fragen: „Was ist so wichtig an dem Wissen, dass Gottes Liebe uns durch Christus vermittelt wird? Wie wirkt sich das auf unser alltägliches Leben aus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Erkenntnis ist mehr als nur ein biblisches Konzept. Zu wissen, dass uns Gottes Liebe durch Jesus vermittelt wird, hat alles damit zu tun, wie wir uns in seiner Liebe bewahren. Sehen Sie, es ist nicht genug für mich, zu wissen, dass Gott mich immer lieben wird und auch durch all meine Kämpfe hindurch niemals aufhören wird, mich zu lieben. Er möchte auch, dass seine Liebe einen gewissen Effekt auf mich hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, wie genau wirkt sich Gottes Liebe auf unser Leben aus? Wir können nicht auf das Beispiel eines Menschen schauen. Es gibt ausschweifende Christen, die die Offenbarung von Gottes Liebe in eine Lizenz zum Sündigen verwandeln zu pflegen. Sie sind selbst überzeugt: „Gott liebt mich bedingungslos. Er muss mich weiter lieben, trotz all meines Trinkens, Ehebruchs und meiner Vergnügungssuche. Seine Gnade ist größer als meine Sünden.“ Solche Leute trotzen der Liebe Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir müssen auf Christus als unser Vorbild schauen. Jesus hat uns schon gesagt, dass uns der Vater auf die gleiche Weise liebt, wie er den Sohn liebte. Also, welche Auswirkung hatte die Liebe des Vaters auf Jesus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frucht der Liebe des Vaters war, dass Jesus seinen Leib als ein lebendiges Opfer für andere darbrachte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johannes schreibt: „Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat ...“ &lt;cite&gt;(1. Johannes 3,16)&lt;/cite&gt;. Hier war die Frucht der Liebe Gottes in Jesus. &lt;em&gt;Er gab sich selbst als Opfer für andere hin&lt;/em&gt;. Die zweite Hälfte dieses Verses nennt uns den Zweck der Liebe Gottes in unserem eigenen Leben. Er liest sich: „... auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben“ &lt;cite&gt;(3,16)&lt;/cite&gt;. Gottes Liebe leitet auch uns, unseren Leib als lebendiges Opfer darzubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie jemals darüber nachgedacht, was es bedeutet, wirklich Ihr Leben für Ihre Brüder und Schwestern hinzugeben? Paulus spricht hier nicht darüber, Märtyrer auf fremdem Boden zu werden. Er bezieht sich nicht darauf, ein Organspender zu sein. Und er meint damit auch nicht, dass wir den Platz irgendeines verurteilten Kriminellen im Todeszellentrakt einnehmen. Christus allein hat dieses Opfer gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, die einzige Art von Christ, der seinen Brüdern Leben und Hoffnung bringen kann, ist ein „toter“. Solch ein Diener ist dieser Welt gestorben – jedem Selbst, Stolz und jeder Ambition. Und er hat sich dem heiligen Willen Gottes verschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der „tote“ Christ hat dem Heiligen Geist erlaubt, eine geistliche Inventur seiner Seele vorzunehmen. Dieser Gläubige sieht die Verdorbenheit und Gottlosigkeit, die in seinem Herzen präsent sind. Und er geht willig zu Gottes Altar, schreiend: „Herr, verzehre mich. Nimm es alles.“ Er weiß, dass er nur dadurch, dass er durch das Blut Christi gereinigt wird, sein Leben für seine Brüder geben kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist die einzige, wichtigste Wahrheit, die mich befähigt, geistliche Kriegsführung fortzusetzen. Wenn ich völlig überzeugt davon bin, dass Gott treu darin ist, mir zu vergeben und mich wiederherzustellen, werde ich die Kraft haben, aller Versuchung zu widerstehen. Ich werde wissen, dass er mit mir ist, egal womit ich konfrontiert werde. Und ich werde wissen, dass er mich durch all das hindurch lieben wird. Ich mag gelegentlich fallen. Aber ich weiß, dass er am Ende des Kampfes auf mich warten wird. Und ich werde von ihm geliebt daraus hervorgehen. Werden Sie seiner Liebe für Sie glauben, meine Liebe, mein Lieber? Seien Sie in seiner Liebe bewahrt, indem Sie seiner Liebe glauben. Amen!.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;---&lt;br /&gt;Bibelstellen – soweit nicht anders angegeben – in Anlehnung an die Elberfelder Bibel 2006. Die angegebenen Versnummern können bei einigen Bibelausgaben abweichen.&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Mon, 07 Mar 2011 12:17:46 -0600</pubDate>
 <dc:creator>sonja_bollweg</dc:creator>
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 <title> Streitwagen überlaufen</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/12537</link>
 <description>&lt;p&gt;Elia hatte gerade das Wundersame getan. Er hatte eigenhändig die 400 Propheten des Baal konfrontiert und sie besiegt. Gott hatte seinem Propheten einen machtvollen Sieg geschenkt. Elia sah dabei erstaunliche Dinge vom Himmel, die für sein Leben und seinen Dienst sorgten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann geschah etwas. In 1. Könige 18 betete Elia dafür, dass Regen über das von Dürre verwüstete Land kommt. Als er betend auf dem Berggipfel saß, schaute Elia aus, um zu sehen, ob sein Schrei beantwortet wurde. Aber da war keinerlei Beweis einer Erwiderung Gottes zu sehen. Also betete Elia wieder. Noch immer sah er keine Wolke. Er betete wieder und wieder und wieder, und noch immer erschien keine Wolke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, Ihr seid mit dieser Erfahrung vertraut. Manchmal habt Ihr große Siege in Christus gekannt. Aber dann brauchtet Ihr etwas verzweifelt und Ihr betetet dafür. Doch keine Antwort kam. Ihr habt Tonbänder angehört, Rat von Euerem Pastor gesucht, weiter gebetet. Aber Ihr hörtet nicht von Gott.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was tat Elia während seiner verwirrenden Zeit der Not? Die Schrift sagt, er bedeckte seinen Kopf mit einem Umhang. Elia sagte dabei im Wesentlichen: „Herr, ich schließe den Rest der Welt um mich herum aus, weil ich ein Wort von Dir brauche. Wir brauchen verzweifelt frischen Regen, der auf das trockene Land fällt. Wenn er nicht kommt, sind wir dahingesunken.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann geschah etwas. Sowie Elia seinen Kopf erhob, sah er eine kleine Wolkenformation am entfernten Himmel. Es war eine winzige Wolke, nicht größer als die Faust einer Person. Nun erkannte Elia, dass Gott ihn gehört hatte. Er schrie: „Da ist es! Gott hat mein Gebet beantwortet.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Prophet sandte seinen Diener Gehasi, um eine Botschaft an König Ahab zu überbringen: “... &lt;em&gt;Mache deinen Streitwagen bereit&lt;/em&gt; und fahre hinab, damit der Regen dich nicht aufhält!“&lt;cite&gt;(1.Könige 18,44; a. d. English Standard Version; Kursiv von mir)&lt;/cite&gt;. Elia sagte dem König dabei praktisch: „Ich werde dich in Jesreel treffen. Aber du solltest besser in deinem glänzenden Streitwagen eilen oder du bleibst im Schlamm stecken. Und ich werde dich auf dem Rückweg zur Stadt schlagen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott hat eine wichtige Botschaft durch Elias Geschichte für sein Volk. Es hat alles mit Streitwagen zu tun.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Das ganze Alte Testament hindurch spielten Streitwagen eine zentrale Rolle in der Ökonomie&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesreel war bekannt als eine Stadt der Streitwagen. Sie tat sich in der Kriegführung wegen ihrer enormen Flotte eiserner Vehikel, die für flinke Bewegungen im Kampf gemacht waren, hervor. In Elias Geschichte repräsentieren Streitwagen die Stärke des Menschen. Sie bringen eine Kraft zum Ausdruck, mit großer Beweglichkeit vorwärts zu rasen, die Fähigkeit, etwas durch eine kraftvolle, dominierende Ressource zu vollbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute ist ein gewisser „Streitwagen-Lebensstil“ da – einer des Komforts und der Leichtigkeit, bei dem für alle unsere Bedürfnisse gesorgt wird. Wenn wir etwas brauchen, schreiben wir einen Scheck dafür aus. Wenn wir etwas tun wollen, gehen wir vorwärts und tun es. Der Streitwagen-Lebensstil ist nett, weil wir Zugang zu all den Ressourcen haben, die wir für das brauchen, was immer wir wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich kann für einen Christen der Streitwagen-Lebensstil einen großen Reiz haben. Während wir auf den Standard der Welt für Erfolg schauen, sehen wir beeindruckende „Streitwagen“ und „Hengste“. Diese sind die Mittel, der materielle Wohlstand, die die Menschen mit Leichtigkeit und Sicherheit versorgen. Solche Leute haben alles, was sie brauchen, um aus dem Regen hinaus vorwärts zu rasen und sich zu allen Zeiten in Bequemlichkeit zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Diener Gottes sucht nicht in erster Linie solche Dinge. Stattdessen sucht er danach, der Stimme seines Meisters zu gehorchen und nach den Belangen seines Königreiches zu streben. Der Christ lernt früh in seinem Glaubenswandel, dass durch das Streben nach dem Herrn zuerst “... ihm alle diese Dinge hinzugefügt werden“&lt;cite&gt;(siehe Matthäus 6,33; a. d. English Standard Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch derselbe Gläubige mag sich manchmal im Mangel wiederfinden. Er hat nicht die Ressourcen, bestimmte Dinge für seine Familie zu tun. Er sieht nicht, dass seine Berufung oder seinen Dienst erfüllt werden. Also ist er versucht, zu denken: „Die Ressourcen sind da draußen und die Welt nutzt sie für große Effektivität. Aber ich habe keine von ihnen. Ich brauche sie, um Gottes Werk zu vollbringen. Wie kann ich sie in die Hand bekommen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Elia wusste Besseres als auf die Ressourcen der Welt zu schauen. Stellt Euch die Szene vor, als er König Ahab anspricht. Da stand der König, hoch sitzend in seinem brillanten Streitwagen, herausragend über dem niedrigen Propheten. Doch Elia sprach kühn zu Ahab: „Du hast die am meisten beeindruckende Stärke auf Erden, wobei du eine riesige, von mächtigen Hengsten gezogene Flotte von Streitwagen kommandierst. Aber selbst deine flinken Streitwagen sind keine Ebenbürtigen für des Herrn Kraft. Du solltest jetzt besser losfahren, Ahab. Gott wird darangehen, mich vor dir nach Jesreel zu bekommen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Nächstes lesen wir: „... die Hand des Herrn war auf Elia, und er schürzte sein Gewand und lief vor Ahab bis zum Eingang von Jesreel her“ &lt;cite&gt;(1.Könige 18,46; a. d. English Standard Version)&lt;/cite&gt;. Der Mann Gottes überlief einen Streitwagen! Und dies geschah bei einer Distanz von vielen Meilen. Wie vollbrachte Elia das? Der Satzteil „schürzte sein Gewand“ bedeutet im Grunde „umgürte deine Lenden“. Alles, was Elia tat, war „seine Lenden zu umgürten“ – was bedeutet, er machte sich bereit.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;1. Petrus 1,13 weist uns an: „Umgürtet die Lenden eurer Gesinnung!“&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Apostel Paulus sagt uns, dass wir von Gott berufen sind, ein Rennen zu laufen. Petrus bezieht sich auch auf dieses Rennen, wenn er uns anweist, die Lenden unserer Gesinnung zu umgürten. Er sagt dabei, wir müssen uns auf den Wettkampf durch das Verstärken unseres Glaubens und Vertrauens auf den Herrn vorbereiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seht, wir alle haben eine himmlische Berufung, vorherbestimmt von Gott. Mag sein, der Heilige Geist hat Dir eine Vision darüber gegeben, was Deine Berufung ist. Aber da ist eine große Lücke zwischen Deiner hohen Berufung und dem, sie erfüllt zu sehen. Manchmal kann diese Lücke Dich versuchen, zu verzweifeln. Das ist genau der Grund, aus dem Petrus dich anweist, die Lenden Deiner Gesinnung zu umgürten – um dich selbst an eine bestimmte Wahrheit über Gott zu erinnern. Elias Geschichte gibt uns diese Wahrheit:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Du Streitwagen vor Dir siehst, die die Leute flink zu ihren Zielen bringen, verzweifle nicht. Sei nicht bestürzt wegen der Kraft, die sie haben, aber an der es Dir mangelt. Gott hat einen anderen Weg für Dich. Wenn Du Deine Augen auf den Vater richtest und seine kraftvolle Hand auf Dich kommen lässt, kannst Du &lt;em&gt;Streitwagen überlaufen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;David kannte diese Wahrheit über den himmlischen Vater. Er benutzt genau das gleiche Bild, um uns Gottes Begehren, sein Volk zu versorgen, zu übermitteln: „Diese &amp;lt;denken&amp;gt; an Wagen und jene an Rosse, wir aber denken an den Namen des HERRN, unseres Gottes“&lt;cite&gt;(Psalm 20,8)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt gerade magst Du im Mangel scheinen. Doch Gott sagt, Du kannst mehr tun als Leute, die alles haben. Wie? &lt;em&gt;Gott verlangt danach, sich jenen stark zu zeigen, deren Herzen vollständig sein sind&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Herr sagt uns dabei: „Du magst denken, dass Du nicht hast, was Du brauchst. Aber du brauchst die Ressourcen der Welt nicht. Du brauchst nicht die Geschwindigkeit eines Streitwagens, weil meine Geschwindigkeit schneller ist. Wenn Du mir vertrauen wirst, meine Absicht in Deinem Leben zu vollbringen, wirst Du es schneller geschehen sehen, als Du es Dir vorstellen könntest. Ich werde es viel kraftvoller tun, mit mehr Autorität – und ich werde durch dein Leben verherrlicht werden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellt Euch Elia vor, wie er Ahab bis nach Jesreel zu Fuß überlaufen hat. Und er hatte Vertrauen genug auf Gott, um damit zu prahlen – &lt;em&gt;sogar bevor es geschah&lt;/em&gt;! Wenn wir ehrlich sind, werden wir zugeben, dass die meisten von uns nur vorgeben können, jene Art von Vertrauen zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lasst es mich illustrieren, indem ich Euch von einigen „Streitwagenrennen“ erzähle, in denen sich meine Frau und ich engagieren. Unsere Familie ist wie die meisten. Es erfordert zwei Autos, um überall dort zu sein, wo wir sein müssen. Oft bedeutet dies, dass meine Frau und ich auf der gleichen Veranstaltung mit zwei Autos landen. Wenn das geschieht, entsteht ein unausgesprochener Wettbewerb zwischen uns: &lt;em&gt;Wer wird zuerst nachhause gelangen?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brechen nicht das Gesetz, aber wir drücken jeder auf dem Weg nach Hause das Gaspedal bis zum Metall durch, jede Abkürzung nutzend, um von der Zeit etwas wegzurasieren. Sie wird mich mit einem Winken passieren, dann werde ich sie mit einem lässigen Gähnen passieren. Ich liebe es, wenn ich sie bis nach Hause schlage. Ich eile aus dem Auto, sause aus der Garage, dann schieße ich durch die Küche und in das Wohnzimmer. Ich drehe den Fernseher an, öffne die Zeitung und lege die Füße hoch. Auch wenn ich total außer Atem bin, handle ich nonchalant, während sie hereinkommt: „O, hi. Du bist endlich daheim.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist es gerade, wie ich mir Elias Reaktion vorstelle, als Ahab in Jesreel ankommt. Der König hat seine Pferde gepeitscht wie Ben Hur. Doch als er in die Stadt hineinfährt, steht da Elia, lässig eine Schriftrolle lesend. Elia schaut auf, unterdrückt ein Gähnen und sagt: „O, Du hast es endlich geschafft.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist die Botschaft aus dieser Szene: &lt;em&gt;Du wirst Gottes Verheißungen zustande kommen sehen, weil er dir die Kraft gibt, es zu tun&lt;/em&gt; – nicht wegen irgendeinem &lt;em&gt;weltlichen Streitwagen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was, wenn Elia Zugang zu einem konkreten Streitwagen gehabt hätte? Sein Vehikel wäre kein ebenbürtiges für das Ahabs gewesen. Während der Regen in Strömen fällt, wäre Elia in den Morast gesunken. Und er wäre stecken geblieben, weil er sich auf die Benutzung des Streitwagens festgelegt hätte. Er hätte die primäre Berufung vom Herrn verpasst – die ist, &lt;em&gt;sich komplett auf ihn zu verlassen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Haggai beschreibt eine Erfahrung, der viele Christen ins Gesicht sehen, wenn sie einer Gott-gegebenen Vision folgen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;In Haggai 2,15-16 hatten die Kinder Israels Schwierigkeiten, ein Gebäude zu errichten. Ihr Schrei war: „Wir bräuchten 50 Maß Material, um dieses Gebäude zu mauern. Aber wir haben nur 20 Maß bekommen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, dass dies Dein eigenes Leben oder Deine Berufung beschreibt. Du brauchst ein bestimmtes Maß, um zu vollbringen, was Gott vor Dich gesetzt hat, aber Du bekommst nur einen Teil davon. Du hoffst auf einen Betrag, aber erhältst einen kleineren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott hat eine Botschaft für Dich durch Elias Geschichte. Es ist diese: &lt;em&gt;Er will für uns besorgen, was wir nicht für uns selbst besorgen können&lt;/em&gt;. In der Tat, Jesus sagt uns, dass der Vater danach verlangt, &lt;em&gt;unsere Ernte zu verdoppeln&lt;/em&gt;. In Johannes 4,35 spazierten Jesus und seine Jünger nahe einigen Kornfeldern. Er zeigt auf die Felder und sagt zu seinen Nachfolgern: „Die Felder sind bereit für die Ernte. Also sagt nicht: ‚In vier Monaten, von jetzt ab, wird eine Ernte sein.‘ Hebt eure Augen auf. Die Ernte ist eben jetzt bereit.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber die Jünger waren perplex. Sie sahen, dass die Pflanzen nur halb gewachsen waren. Sie dachten: „Jeder mit gesundem Menschenverstand kann sehen, dass diese Felder nirgendwo bereit zur Ernte sind.“ Aber natürlich sprach Jesus dabei über die Seelenernte für Gottes Königreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lektion über die Ernte hat für unser Leben auch eine breitere Bedeutung. Für uns hat es mit Gottes Königreich-Absichten in unserem Leben zu tun. Jesus sagt uns dabei: „Ihr müsst nicht Monate darauf warten, heilig zu sein. Ihr müsst nicht darauf warten, Eure Sünde zu überwinden oder eine brennende Leidenschaft für mich zu haben. Ich habe euch alle jene Dinge gerade jetzt zugänglich gemacht. Es mag für Euch unmöglich aussehen. Und das ist es in Eurer eigenen Stärke und Fähigkeit. Aber ich treibe alle Dinge voran. Da kann es keine Entschuldigungen unter jenen geben, die mir folgen. Ich habe alle Dinge vor euch gelegt, damit ihr sie ergreift!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe eine Frage an jeden Studenten oder jede junge arbeitende Person, der oder die dies gerade liest. Sagst Du zu Dir selbst: „Ich werde bis zum akademischen Grad warten, bevor ich zu trinken aufhöre.“? Oder: „Ich werde warten, bis ich älter bin, um das Rundum-Schlafen aufzuhören und mich in der Ehe niederzulassen.“? Oder: „Ich will nur noch etwas mehr von der Welt schmecken, bevor ich mein Alles Jesus gebe.“?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesu Lektion von den Erntefeldern sagt „nein“ zu allem von dem. Er erklärte allen, die ihm folgen wollten: „Jetzt ist die Zeit.“ Diese Lektion von der Ernte ist an jede menschliche Entschuldigung adressiert: „Es gibt da kein Warten in meinem Königreich. Falls Du vier Monate wartest, wird die Erntet an Dir vorübergehen. Lass keine Entschuldigung dich ablenken. In meinem Königreich ist heute der Tag. Jetzt ist die Zeit, mir zu folgen. Jetzt ist &lt;em&gt;meine Zeit&lt;/em&gt; für &lt;em&gt;meine Berufung&lt;/em&gt; auf dir, damit sie erfüllt wird!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn dies für Dich gilt, biete ich Dir eine Herausforderung an: Schreibe Deine Entschuldigung auf ein Stück Papier nieder. Lies sie das letzte Mal. Dann knülle das Papier zusammen und schmeiß es in den Müll. Sage: “Ich lasse diese Entschuldigung hinter mir. Ich habe keine Entschuldigungen mehr. Jesus sagt, seine Ernte in meinem Leben ist &lt;em&gt;gerade jetzt&lt;/em&gt; reif.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch der Prophet Amos spricht von einer doppelten Ernte für Gottes Volk in den letzten Tagen: „Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da rückt der Pflüger nahe an den Schnitter heran und der Traubentreter an den Sämann, und die Berge triefen von Most, und alle Hügel zerfließen“ &lt;cite&gt;(Amos 9,13)&lt;/cite&gt;. Amos sagt dabei praktisch: „Nicht nur sind die Felder vier Monate eher reif. Der Pflüger wird den Erntenden einholen!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch einmal: Die Botschaft war für Amos‘ Zuhörer unverständlich. Sie wussten, dass zuerst das Pflügen kam, dann kam die Aussaat des Saatguts, dann kam das Einbringen der Ernte. Außerdem war es für beide, einen Pflüger und einen Erntenden, physisch unmöglich, am derselben Stelle zur selben Zeit zu arbeiten. Doch das ist genau das, was Amos gerade beschrieb. Er unterstellte &lt;em&gt;zwei Ernten&lt;/em&gt; in einer Saison – eine totale Unmöglichkeit! Aber Gott wollte eine doppelte Ernte in Israel hervorbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, was ist die doppelte Ernte in Deinem Leben? Über welche Frage oder welche Situation spricht Gott zu Dir? Ist es finanzielle Not? Ist es Deine Ehe, Deine Haushaltssituation, Deine Berufung? Sind es Deine Kinder? Es spielt keine Rolle, was es ist, er hat für Dich eine doppelte Ernte reserviert – seiner Gegenwart, seiner Gnade, seiner Ressourcen, all der Dinge, die Du zum Leben brauchst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sein Wort fragt uns: „Scheint das alles unmöglich zu sein? Scheint es außer Reichweite? Mag sein, Du bist bestürzt deswegen, dass du ein Maß von 20 brauchst. Gut, ich werde darangehen, dir ein Maß von 40 zu geben. Denkst du, du brauchst 100? Du wirst 200 empfangen.“ Einfach ausgedrückt: Wir sollen nicht auf die Welt schauen bezüglich unserer Ressourcen. Unser himmlischer Vater hat sie alle zu eigen. Und er will uns mit Ressourcen &lt;em&gt;seiner&lt;/em&gt; Kraft, &lt;em&gt;seiner&lt;/em&gt; Ehre, &lt;em&gt;seiner&lt;/em&gt; übernatürlichen Fähigkeit ausstatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, Du denkst gerade: „Dies alles klingt gut – Stärke für die Reise, Fähigkeit, einen Streitwagen zu überlaufen, eine doppelte Ernte. Also, wie bekomme ich das in mein Leben?“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Elisa, der Nachfolger von Elia, liefert uns das Beispiel&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Elisa erbte von Elia die Rolle des Propheten im Land. In 2. Könige 4 begegnete Elisa einem seiner ersten großen Tests. Ein sunamitisches Paar, dessen Sohn gerade gestorben war, näherte sich ihm. In Verzweiflung erzählte die Ehefrau Elisa: „Ich habe gebetet und gefastet, geweint und gefleht. Aber ich habe nichts vom Herrn empfangen. Weil mein Sohn weggegangen ist, habe ich keine Kraft mehr, weiterzumachen. Ich verstehe nicht, was Gott gerade tut. Das ist mehr als ich ertragen kann.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Elisa erwiderte dadurch, dass er etwas Ungewöhnliches tat. „Da sagte er zu [seinem Diener] Gehasi: Schürze dein Gewand ...“ &lt;cite&gt;(2.Könige 4,29; a. d. English Standard Version)&lt;/cite&gt;. Mit anderen Worten: „Gürte deine Lenden.“ Dann sagte er: „... und nimm meinen Stab in deine Hand und geh hin! Wenn du jemandem begegnest, grüße ihn nicht, und wenn jemand dich grüßt, antworte ihm nicht! Und &lt;em&gt;lege meinen Stab auf das Gesicht des Jungen!&lt;/em&gt;“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gehasi tat, wie Elia ihn instruiert hatte. Er ging zum Heim der Familie und legte seinen Stab auf das Gesicht des toten Kindes. Aber da war kein Lebenszeichen. Also kam Gehasi zurück zu Elisa und sagte: „Das Kind ist nicht aufgewacht.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist meine Frage an Euch: Was tut Ihr, wenn Euer Stab nicht funktioniert? Wohin wendet Ihr Euch, wenn jede Anstrengung, die ihr hineingelegt habt, ihren Zweck nicht erfüllt? Zu was greift ihr, wenn alles, was Ihr versuchtet, kein Ergebnis brachte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kommt da eine Zeit, in der wir keine Ressource haben außer Jesus allein. Er ist unsere Lösung. Und in dieser Geschichte ist Elisa ein Typus von Christus. Er ging zu jener sunamitischen Familie und streckte sich selbst über den Körper des toten Jungen aus. Als er Gesicht an Gesicht, Fuß an Fuß, Hand an Hand über dem Kind war, blies er in es hinein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was geschah dann? Die Schrift sagt, der Junge nieste siebenmal. Er war lebendig!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sagt mir, was brachte dieses Leben hervor? &lt;em&gt;Jesus selbst blies in die Situation hinein.&lt;/em&gt; Wenn wir keine Hoffnung, keine Ressourcen, keine Fähigkeit haben, bläst Christus sein übernatürliches Leben in unseren Umstand. Wir brauchen ihn, damit er sich auf unser Problem legt und sein Auferstehungsleben in es hineinbläst.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Schaust Du noch danach, den mächtigen Streitwagen der Welt zu vertrauen?&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mag sein, Du hattest die ganze Zeit Deine Augen auf einem eisernen Streitwagen irgendeiner Art. Dein Gebetsleben hat darauf abgezielt, dass Gott ihn Dir besorgt. Aber Dein Vater könnte Dir sagen: „Du brauchst jenen Streitwagen nicht. Ich werde darangehen, dich mit allem zu versorgen, was du brauchst. Ich werde dir Kraft nicht nur für die 20 Maß geben, von denen Du denkst, dass Du sie brauchst, sondern für 50 Maß, die ich dich haben lassen möchte.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mach dies zu Deinem Gebet: “Herr, ich habe nichts – aber Du hast alles. Keine Ressource in dieser Welt kann sich mit dir und deiner Kraft vergleichen. Und ich brauche dich jetzt. Wenn Du nicht Leben in mein Problem hineinbläst, werde ich es nicht schaffen. Ich kann es nicht tun, aber du kannst es, Herr. Mit Dir kann ich Streitwagen überlaufen!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;---&lt;br /&gt;Bibelstellen – soweit nicht anders angegeben – in Anlehnung an die Elberfelder Bibel 2006. Die angegebenen Versnummern können bei einigen Bibelausgaben abweichen.&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/322">Gary Wilkerson</category>
 <pubDate>Mon, 14 Feb 2011 13:43:16 -0600</pubDate>
 <dc:creator>sonja_bollweg</dc:creator>
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 <title>Du hast einen Tröster </title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/13209</link>
 <description>&lt;p&gt;Jesus sagte: &lt;em&gt;„Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch“&lt;/em&gt;  &lt;cite&gt;(Johannes 14,18)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies sagte Christus unmittelbar vor seiner Kreuzigung zu seinen Jüngern. Er hatte seine Auserwählten zu einem letzten Augenblick der Gemeinschaft versammelt, bevor er gekreuzigt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was für eine traurige, bedrückte Gesellschaft diese Männer waren. Ihre einzige Quelle des Trostes auf Erden wurde ihnen genommen. Jesus war ihr Leiter, ihr Lehrer, ihre Freude, ihr Frieden und ihre Hoffnung. Und nun würde er sie verlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Jünger müssen gedacht haben: „Woher sollen wir denn wissen, was wir tun sollen? Wohin sollen wir gehen, um Worte des ewigen Lebens zu hören? Er hat uns gesagt, dass wir in seinem Namen in alle Welt gehen und das Evangelium verkünden sollen. Aber woher sollen wir die Kraft und Autorität nehmen? Wir haben uns in allem immer auf Jesus verlassen. Wir haben unser ganzes Leben auf ihn gebaut. Er ist Gott in menschlicher Gestalt und jetzt geht er von uns fort.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus wusste natürlich, was sie dachten. Und er wusste, was ihnen nun bevorstand: Verfolgung, Nöte, Entbehrungen, Verlust in allen Bereichen, der Raub ihres irdischen Besitzes; sie würden vor Richter gezerrt und um seines Namens willen gefoltert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch ich bezweifle, dass die Jünger verstanden, was Christus ihnen hier sagte: „&lt;em&gt;Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch.&lt;/em&gt;“ Jesus gab ihnen damit zu verstehen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ich werde nie zulassen, dass ihr eure Kämpfe allein durchstehen müsst. Ich werde euch nicht hilflos oder machtlos den Angriffen des Teufels aussetzen. Ich weiß, was euch bevorsteht. Aber ich kenne die Absichten des Vaters für euch. Wenn ihr seinen Plan kennen und verstehen würdet, dann könntet ihr euch jetzt von Herzen freuen. Ihr würdet vor Freude in die Luft springen, weil ich zu meinem Vater gehe.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit... er bleibt bei euch und wird in euch sein“ &lt;cite&gt;(Johannes 14,16-17)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Jesus sagte seinen Jüngern: „Ich verlasse euch als ein Mensch und ich werde als göttlicher Geist zu euch zurückkehren.“&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Heilige Geist ist der Geist Christi selbst. Vielleicht fragen Sie: „Ich dachte, der Heilige Geist wurde zu allen Menschen geschickt. Sagt die Bibel nicht, dass der Heilige Geist in den letzten Tagen auf alles Fleisch ausgegossen werden wird?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, der Heilige Geist wurde in die Welt und zu den Sündern gesandt. Und das dient dazu, Menschen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen und zu überzeugen. Christus sagte über den Heiligen Geist: „Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht“ &lt;cite&gt;(Johannes 16,8)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch der Heilige Geist hat nicht die Welt zu seinem Wohnort gemacht. Er wohnt nur in den Menschen, die in Christus von neuem geboren sind und im Glauben an sein vollendetes Werk am Kreuz leben. Der Heilige Geist sehnt sich danach, sich in ihnen zu offenbaren und von ihnen erkannt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen Sie, der Heilige Geist wurde uns nicht als ein passiver Einfluss geschickt. Viele Christen stellen sich den Heiligen Geist als eine Art lieblichen, harmlosen Nebel über der Erde vor, als einen besänftigenden göttlichen Schleier auf ihrem Leben. Nein – der Heilige Geist ist eine Person, mit einer Persönlichkeit. Er ist so real im Geist, wie Sie es in Ihrer körperlichen Existenz sind. Er hat einen Verstand, Augen, Ohren und Gefühle. Wir können ihn uns nicht als menschliche Erscheinung vorstellen, aber er hört und spricht und fühlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich frage Sie: Wenn Jesus Christus plötzlich auftauchen und neben Ihnen her gehen würde, würden Sie dann nicht mit ihm sprechen? Würden Sie ihm nicht Ihr Herz ausschütten und ihm sagen, was Sie alles durchmachen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich würden Sie das. Gott hat den Heiligen Geist zu uns auf die Erde geschickt, um genau in dieser Weise persönlich bei uns zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Wenn der Heilige Geist in unser Herz kommt, lässt er unsere Beziehung zum Vater und zu Jesus persönlich werden.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Heilige Geist wirkt in einer Weise, die unsere Beziehung zu Gott dem Vater und zu Jesus vereinfacht. Er ist es, der uns lehrt zu sagen: „Abba, Vater!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Anrede bezieht sich auf einen Adoptionsbrauch der biblischen Zeit. Bevor die Adoptionspapiere unterzeichnet und besiegelt wurden, betrachtete das Kind den Adoptivvater nur allgemein als Vaterfigur. Es hatte kein Recht, ihn „&lt;em&gt;Abba&lt;/em&gt;“ zu nennen, denn diese Anrede bedeutet nicht nur „Vater“ sondern „&lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Vater“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch sobald die Dokumente unterschrieben und besiegelt waren, stellte der Betreuer des Kindes es dem Adoptivvater vor. Und nun konnte das Kind zum ersten Mal sagen: „Abba, Vater!“ Mit anderen Worten: „Dieser Mann ist nicht mehr bloß irgendein Vater. Er ist mein Vater.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies veranschaulicht das Werk und den Dienst des Heiligen Geistes im Leben aller Gläubigen. Er ist unser Betreuer in Bezug auf Christus. Dann stellt er uns dem Vater vor. Immer wieder erinnert er uns daran: „Ich habe die Papiere unterschrieben. Du bist kein Waisenkind mehr. Du bist ein rechtmäßiges Kind Gottes!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind... Gottes Erben und Miterben Christi“ &lt;em&gt;(Römer 8,15-17)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Heilige Geist sagt uns: „Nun hast du einen sehr liebevollen, in allen Dingen reichen, mächtigen Vater. Umarme ihn und nenne ihn ‚&lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Vater&#039;. Ich bin gekommen, um dir zu zeigen, wie sehr du von ihm geliebt wirst. Früher warst du wild, sündig und rebellisch. Er hätte dich nie adoptiert, wenn er dich nicht geliebt und gewollt hätte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er ist &lt;em&gt;dein&lt;/em&gt; Vater. Jesus Christus ist &lt;em&gt;dein&lt;/em&gt; Bruder, &lt;em&gt;dein&lt;/em&gt; Herr und &lt;em&gt;dein&lt;/em&gt; Freund. Und auch ich wurde zu dir gesandt, um dein eigen zu sein. Ich wohne in deinem Herzen, um dich zu leiten, dich zu verteidigen und dich zu bewahren. Deshalb möchte ich innig mit dir vertraut sein. Ich möchte dich begleiten und mit dir reden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ich diese Tatsache in meinem Leben erkannt hatte, kam ich nicht länger mit dem Gefühl der Verdammnis ins Gebet. Ich wusste, dass meine Sünden durch das Blut Christi bedeckt sind. Ich wusste, dass der Heilige Geist mir alle Kraft gibt, mit einem vollkommen gerechten Herzen zu leben. Und ich konnte in die Gegenwart des Heiligen Geistes treten und sagen: „Ich weiß, dass du die ganze Erde erfüllst. Aber du bist auch &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt;. Du lebst in mir. Jesus starb für die ganze Welt, aber er ist auch &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Heiland.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie schon einen Blick auf Ihre eigenen „Adoptionspapiere“ geworfen? Sie liegen direkt vor Ihnen – in Ihrer Bibel. Und der Heilige Geist hat diese Papiere mit seinem Siegel versehen und erklärt: „Du bist vom himmlischen Vater adoptiert worden.“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Der Heilige Geist wurde in einer Mission der Liebe zu uns gesandt&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Mission des Heiligen Geistes besteht darin, die Braut Christi in der Zeit der Abwesenheit des Bräutigams Jesus zu trösten. „Und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit“ &lt;cite&gt;(Johannes 14,16)&lt;/cite&gt;. „Aber der Tröster [ist] der Heilige Geist“ &lt;cite&gt;(Vers 26)&lt;/cite&gt;. „Wenn aber der Tröster kommen wird...“ &lt;cite&gt;(Johannes 15,26)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein „Tröster“ ist jemand, der in einer Zeit des Schmerzes oder der Trauer tröstet – einer, der Schmerz und Kummer lindert, der aufrichtet, tröstet und ermutigt. Mir gefällt die folgende Definition aus dem Griechischen: „Einer, der dir ein sicheres, warmes Bett gibt“. In der kalten, dunklen Nacht Ihrer Seele bietet der Heilige Geist Ihnen das weiche Bett seines Trostes und beruhigt Sie sanft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Jesus den Heiligen Geist den Tröster nannte, traf er damit eine sichere Voraussage. Er sagte voraus, dass seine Nachfolger gewiss leiden würden. Sie würden Trost brauchen. Einfach ausgedrückt wird jeder, der Christus nachfolgt, Schmerz und Leid erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wissen, dass der Heilige Geist zu von Gott festgesetzten Zeiten auf die Erde kam – er kam als Schöpfer und als Offenbarer der göttlichen Wahrheit. Doch nur zu uns, die wir in den letzten Tagen leben, wurde er als Tröster gesandt. Vielleicht sagen Sie: „Ich habe mein Leben lang gehört, dass der Heilige Geist mich tröstet. Und zurzeit erlebe ich gerade Probleme und Schwierigkeiten wie nie zuvor. Wie bringt der Heilige Geist denn nun eigentlich Trost?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sein Trost für Sie ist in zwei einfachen Aussagen enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;„Du bist geliebt. Und du bist schon auf dem Weg.“&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zunächst bringt der Heilige Geist Trost, indem er Sie daran erinnert, dass er mit der ganzen Kraft Gottes in Ihnen lebt. So können Sie wahrhaftig sagen: „Er in mir ist größer als alle weltlichen Mächte zusammengenommen – einschließlich aller dämonischen Mächte.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott sandte den Heiligen Geist, um Sie durch seine Macht aus den Klauen Satans herauszuhalten. Er ist gekommen, Ihren Geist aufzurichten, alle Verzweiflung zu vertreiben und Ihre Seele mit der Liebe Ihres Vaters zu durchfluten. „Wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ &lt;em&gt;(Römer 5,3.5)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meinen Sie, der Heilige Geist würde in Ihren Bedrängnissen einfach tatenlos zuschauen? Würde er passiv daneben stehen, während Sie zerpflückt werden, wenn er doch dabei war, als Sie im Mutterleib gebildet wurden, und Ihre Glieder zählte? Nein, niemals. In solchen Zeiten kommt der Heilige Geist zu Ihnen und sagt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Nimm die Liebe des Vaters tief in dich auf. Du brauchst dich deiner Anfechtungen und Bedrängnisse nicht zu schämen. Steh immer wieder auf. Gott ist in alledem dabei, seine Absichten in dir zu erfüllen und dich auf das Leben in seiner Herrlichkeit vorzubereiten. Seine Liebe umgibt dich mitten in deiner schmerzlichen Bedrängnis.“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Der Heilige Geist wird Sie mit der Erkenntnis durchfluten, dass Gott Sie liebt&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Scharen von Gläubigen sind bereit, sich von Sünde und Versagen überführen zu lassen. Aber viele lassen nicht zu, dass der Heilige Geist sie mit der Liebe des Vaters durchflutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer gesetzlich ist, will nur unter der Überführung durch den Heiligen Geist leben. Er hat die Liebe Gottes nie verstanden, weil er nicht zulässt, dass der Heilige Geist ihm diese Liebe vermittelt. Die Folge ist, dass er sich nie geliebt fühlt. Und so lebt er gefangen in dem Gedanken, dass er seine Liebe zum Herrn beweisen muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Lauf der Jahre habe ich gelehrt, dass ein Christ, der Jesus wahrhaft liebt, auch die Zurechtweisung liebt. Ein solcher Gläubiger lernt es schätzen, wenn der Heilige Geist alle verborgenen Bereiche der Sünde und des Unglaubens aufdeckt. Er weiß, dass er um so glücklicher, freier und Gott wohlgefälliger werden wird, je mehr er dem Heiligen Geist erlaubt, hartnäckige Sünden zu beseitigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manche Christen nehmen allerdings die Haltung ein: „Hör nicht auf, mich zu richten, Herr. Erforsche mich, überführe mich.“ Das ist aber nicht dasselbe wie echte Überführung. Diese Einstellung erkenne ich in manchen Briefen, die bei uns eintreffen. Wann immer ich zum Beispiel eine Predigt schreibe, die vom Gericht handelt, erhalte ich überwältigend zustimmende Antworten. Doch wenn ich von der Liebe und Gnade Christi spreche, wird mir vorgeworfen, nicht mehr die Wahrheit zu predigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist, als würden diese Leute sagen: „Wenn du uns nicht zurechtweist, wie kann das, was du lehrst, dann das Evangelium sein?“ Solche Christen haben die große Liebesmission des Heiligen Geistes nie erkannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere Gläubige betrachten sich als entfremdete Kinder eines distanzierten Vaters. Sie haben das Gefühl, ihm nie gefallen zu können, ihn ständig zu enttäuschen. O, wie sehr das den Herrn schmerzt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie in dieser Empfindung verharren, ist das eine Kränkung des Heiligen Geistes. Sie lehnen sein Werk ab, Ihr Herz zu trösten. Er tröstet Sie mit der Erkenntnis, dass Sie geliebt sind, dass Sie adoptiert wurden, und dass er bei Ihnen ist, um Sie durch alle Schwierigkeiten und Probleme hindurchzubringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist ein Bereich, in dem wir alle lernen müssen, im Heiligen Geist zu leben. Vielleicht hat Gesetzlichkeit Ihnen Gottes Liebe geraubt. Sie gehen in die Gemeinde und sitzen dort in ängstlicher Befangenheit, weil Sie meinen, dass Sie schmutzige Hände haben und ein schwarzes Schaf in Gottes Augen sind. Sie wissen zwar, dass Sie die gesetzlichen Adoptionspapiere besitzen, aber Sie schämen sich, die Worte „Abba, Vater“ auszusprechen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möge Gott Sie heute davon befreien. Der Heilige Geist ist nicht gekommen, um Sie zu verurteilen. Er kam, um die Welt zu überführen und zu richten. Aber was Sie betrifft, kam er, um Ihnen zu zeigen, dass Sie vom Vater adoptiert wurden und zutiefst geliebt werden.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden“ &lt;cite&gt;(Jesaja 66,13)&lt;/cite&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Jesaja schrieb diese Worte an ein hartnäckiges Volk, das „treulos die Wege [seines] Herzens [ging]“ &lt;cite&gt;(Jesaja 57,17)&lt;/cite&gt;. Ich frage Sie: Wie lange würde ein Lehrer zu einem hartnäckigen, verbohrten Schüler halten, der sich weigert, seinen Rat anzunehmen? Wie lange würde ein Seelsorger mit einem Menschen Geduld haben, der Woche für Woche mit demselben Problem zurückkommt, sich aber weigert, irgendeinen Rat zu befolgen? Nicht allzu lange.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber Jesaja benutzt ein besonders erhabenes Bild – das von der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind –, um uns etwas von der Liebe zu zeigen, die der Vater zu uns hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinen Jahren in New York City habe ich oft Mütter vor Augen gehabt, die neben ihrem angeklagten Sohn in einen Gerichtssaal kamen. Eine solche Frau sitzt während der gesamten Verhandlung treu im Saal und ist tief bewegt über ihren Jungen. Wenn sie hört, wie die Anklagepunkte sich häufen, weint sie. Sie ist da, wenn er sich zur Urteilsverkündung erheben muss. Und wenn er abgeführt wird und sich noch einmal umdreht, um zu winken, wirft sie ihm einen Kuss zu und weint, während er ins Gefängnis gebracht wird. &lt;em&gt;Doch sie gibt ihn niemals auf&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kannte eine Mutter in New York City, die sich jede Woche einen ganzen Tag freinahm, um ihren Sohn in einem nördlich gelegenen Gefängnis zu besuchen. Sie stieg in einen Bus und fuhr einige Stunden, um ihn in einer kurzen Besuchszeit zu sehen. Eine solche Mutter betrachtet ihren Sohn in seiner schäbigen Anstaltskleidung und sieht die Verzweiflung in seinen Augen. Und bei jeder Fahrt stirbt sie innerlich ein wenig mehr.&lt;em&gt; Doch nie gibt sie ihn auf. Er ist immer noch ihr Sohn.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lieber Leser, der Heilige Geist möchte Ihnen zeigen, dass das die Art von Liebe ist, mit der Gott Sie liebt. Er tröstet uns, indem er uns sagt: „Du hast einmal erklärt, dass du dein ganzes Leben Jesus gibst. Du gabst ihm dein Herz, und er liebt dich immer noch. Auch ich werde dich nicht loslassen. Er hat mich zu einer Liebesmission geschickt, um ein Werk in dir zu tun. Und das werde ich weiter tun.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt keinen wahren Trost für irgendeinen Menschen auf der Erde außer dem Trost des Heiligen Geistes. Jeden Tag wenden Menschen sich an Psychologen, Seelsorger, Freunde und Pastoren, oder greifen zu Kassetten und Seminaren – und das alles sind Hilfsmittel, die ihre Berechtigung haben. Doch das tiefe Bedürfnis im Inneren unserer Seele kann nichts und niemand stillen außer dem Herrn, der uns erschaffen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb brauchen Sie den Heiligen Geist, der in Ihnen lebt. Nur er kann Sie nachts wie in einem warmen Bett zur Ruhe bringen und Ihr Herz mit vollkommenem Frieden erfüllen. Nur er kann Sie in Zeiten voller Schmerz und Kummer wirklich trösten. Er ist derjenige, der Ihnen versichert: „Dieser Trost ist nicht nur vorübergehend. Er ist ewig. Du wirst jetzt und in alle Ewigkeit getröstet werden.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie um die bleibende Gegenwart des Heiligen Geistes gebetet? Dann suchen Sie nicht nach Zeichen. Haben Sie einfach Hunger nach mehr von ihm. „Heiliger Geist, entführe mein Herz. Komm und ergreife mich als den Menschen, den du liebst. Sei du mein Trost und leite mich.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beten Sie im Glauben, indem Sie dem Vater im Himmel glauben und ihm vertrauen. Er wird Ihnen keinen Stein geben, wenn Sie um Brot gebeten haben. Er wird Ihnen den Tröster senden!&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Wed, 04 May 2011 12:34:31 -0500</pubDate>
 <dc:creator>timothy_whalin</dc:creator>
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<item>
 <title>Gott hat Freude an dir</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/13206</link>
 <description>&lt;p&gt;&quot;Er griff aus der Höhe herab und fasste mich, zog mich heraus aus gewaltigen Wassern. Er entriss mich meinen mächtigen Feinden, die stärker waren als ich und mich hassten. Sie überfielen mich am Tag meines Unheils, doch der Herr wurde mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite, &lt;em&gt;er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen&lt;/em&gt;&quot; &lt;em&gt;(Psalm 18,17–20; meine Hervorhebung).&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Psalm, nach einer großen Befreiung, besann David sich zurück. Er freute sich, weil der Herr ihn vor seinen Feinden gerettet hatte. Saul hatte ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt und ihn erbarmungslos gejagt, sodass David gezwungen war, in Höhlen, Grotten und auf offenem Feld zu schlafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über diese düstere Zeit sagte David: &quot;Die Finsternis der Hölle umringte mich und ich lebte in Bedrängnis. Gottlose Männer drohten mir. Sie alle hassten mich.&quot; Doch Gott kam tosend aus dem Himmel herab, um David zu befreien: &quot;Er neigte den Himmel und fuhr herab…Da ließ der Herr den Donner im Himmel erdröhnen…Er entriss mich meinen mächtigen Feinden&quot; &lt;cite&gt;(Psalm 18,10.14.18)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie eine Flut war der Feind hereingebrochen. Doch David konnte sagen: &quot;Gott kam dröhnend herab, um mich aus den tosenden Wassern zu ziehen. Er rettete mich aus allen meinen Nöten.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Der Heilige Geist gab David eine Offenbarung, die der Schlüssel jeder Befreiung ist&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;David konnte sagen: &quot;Der Grund, weshalb Gott mich von allen meinen Feinden — von all meinen Nöten und den Mächten der Hölle — rettete, ist, dass ich ihm so viel bedeute. Mein Gott hat Freude an mir!&quot; &quot;Er führte mich hinaus ins Weite,&lt;em&gt; er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen&lt;/em&gt;&quot; &lt;em&gt;(Psalm 18,20; meine Hervorhebung)&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Brauchen Sie Befreiung? Von einer Begierde, Versuchung oder Anfechtung? Von einem mentalen, geistlichen, emotionalen oder körperlichen Problem? Der Schlüssel zu Ihrem Sieg liegt in diesem Vers: Gott hat Gefallen an Ihnen. Sie sind ihm kostbar!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Hohelied sagt der Herr über seine Braut: &quot;Wie schön bist du und wie reizend, du Liebe voller Wonnen!&quot; &lt;cite&gt;(Hoheslied 7,7)&lt;/cite&gt;. Drei der hebräischen Wörter in diesem Vers drücken etwas Ähnliches aus: &lt;em&gt;schön&lt;/em&gt;, was auch &quot;kostbar&quot; bedeutet; &lt;em&gt;reizend&lt;/em&gt;, das hinweist auf &quot;Freude&quot; und &lt;em&gt;Wonnen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Worte beschreiben, was Jesus über seine Braut empfindet. Er betrachtet sie und sagt: &quot;Wie schön und köstlich du bist, welche Freude. Du bist mir kostbar, meine Geliebte.&quot; Die Braut wiederum rühmt sich: &quot;Ich gehöre meinem Geliebten und ihn verlangt nach mir&quot; &lt;cite&gt;(Vers 10)&lt;/cite&gt;. Damit ist gemeint: &quot;Voller Freude geht er mir nach. Er eilt zu mir, weil ich ihm so viel bedeute.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieselben Gedanken finden wir überall in den Psalmen: &quot;Gefallen hat der Herr an denen, die ihn fürchten und ehren, die voll Vertrauen warten auf seine Huld&quot; &lt;cite&gt;(Psalm 147,11)&lt;/cite&gt;. &quot;Der Herr hat an seinem Volk Gefallen, die Gebeugten krönt er mit Sieg&quot; &lt;cite&gt;(Psalm 149,4)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kann versuchen, Sie davon zu überzeugen, dass Gott Freude an Ihnen hat, indem ich Ihnen sage: &quot;Sie sind dem Herrn kostbar.&quot; Aber vielleicht denken Sie: &quot;Wie schön. Aber das ist ja nur ein netter Gedanke.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, diese Tatsache ist mehr nur als ein netter Gedanke. Sie ist der eigentliche Schlüssel zu Ihrer Befreiung aus jedem Kampf, der in Ihrer Seele tobt. Sie ist das Geheimnis, wie Sie in die Ruhe hineinkommen, die Gott Ihnen zugesagt hat. Solange Sie diese Ruhe nicht ergreifen — solange sie nicht eine fundamentale Wahrheit in Ihrem Herzen geworden ist — werden Sie den Anfechtungen des Lebens nicht standhalten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesaja hatte eine Offenbarung von der großen Freude, die Gott an uns hat. Er weissagte: &quot;Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen&quot; &lt;cite&gt;(Jesaja 43,1–2)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesaja sprach nicht von einer buchstäblichen Flut oder Feuerflamme. Er sprach von dem, was wir Menschen geistlich und geistig durchmachen. Die Israeliten lebten damals in Gefangenschaft; ihre Fluten waren Anfechtungen, ihre Feuer waren Versuchungen, ihre Ströme waren Prüfungen. Das alles waren Versuche Satans, Gottes Volk zu vernichten und zu überwältigen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Jesajas Worte waren eine Botschaft purer Gnade für Israel&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Israeliten lebten wegen ihrer eigenen Dummheit und Unvernunft in Gefangenschaft. Doch Gott sandte ihnen einen tief bewegten Propheten, der ihnen sagte: &quot;Gott möchte, dass ich euch sage, dass ihr ihm gehört.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht stecken Sie ja gerade selbst in einem tosenden Strudel. Vielleicht fühlen Sie sich von einer Anfechtung oder Versuchung überwältigt, die Sie zu vereinnahmen droht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie müssen anhand dieser biblischen Beispiele erkennen, dass der Herr die Wogen nicht immer glättet. Er hält die Fluten nicht immer zurück und löscht nicht jedes Feuer. Aber er gibt Ihnen diese Zusage: &quot;Ich werde mit dir durch all das hindurchgehen. Diese Anfechtung oder Situation wird dich nicht vernichten. Sie wird dich nicht verzehren. Geh also weiter. Mit mir an deiner Seite wirst du am anderen Ende wieder herauskommen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das war alles, was die drei jungen Hebräer hören mussten. Als sie in den feurigen Ofen geworfen wurden, war ein vierter Mann bei ihnen: Jesus. Sie verbrannten nicht. Nicht einmal ihre Kleider oder Haare wurden versengt oder rochen nach Rauch. Das ist die Art von Befreiung, die Gott Ihnen auch in Ihrem geistlichen Tal bringen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist der Grund, dass Gott Sie befreien will? Haben Sie etwas getan, um sein Wohlwollen zu gewinnen? Haben Sie Ihre Gebetszeit ausgedehnt? Verbringen Sie mehr Zeit damit, die Bibel zu lesen? Das alles ist gut. Aber Jesaja hatte die wahre Offenbarung: &quot;Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe…Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir&quot; &lt;cite&gt;(Jesaja 43,4–5)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott gab Israel zu verstehen: &quot;Du wirst durch Feuer und durch Fluten gehen. Aber sei ohne Sorge, denn ich bin in alledem an deiner Seite. Und ich werde dich am Ende befreien, einfach weil du mein bist. Ich kenne dich mit Namen. Und du bist eine Freude für mein Herz.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft — Gott hat es geschenkt — nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann&quot; &lt;cite&gt;(Epheser 2,8–9)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Selbst wenn Sie 500 Jahre alt werden würden, könnten Sie nicht lange genug leben, um Gott durch Ihre eigenen Taten zu gefallen.&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Es kommt nicht darauf an, wie sehr Sie versuchen, sich selbst rein zu machen. Ihre fleischliche Natur ist vor Gott nicht annehmbar; sie kann auch nicht reformiert werden. Alles Fleischliche wurde mit dem Kreuz beseitigt. Der neue Mensch ist gekommen: der Christus–Mensch. Wahrer Glaube heißt auf das zu vertrauen, was Jesus für Sie getan hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun sagen Sie vielleicht: &quot;Ach, ich kann glauben, dass Gott an treuen Pastoren Gefallen hat. Sie beten und verbringen so viel Zeit mit seinem Wort. Ich kann glauben, dass Älteste ihm kostbar sind. Sie haben Leiden, Prüfungen und Anfechtungen erduldet und sind siegreich daraus hervorgegangen. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass Christen wie ich, die immer wieder in Schwierigkeiten geraten und scheitern, Gott kostbar sein könnten. Er muss Abscheu gegen mich empfinden, weil mein Leben ein ständiges Auf und Ab ist. Ich habe Probleme, die ich einfach nicht unter die Füße kriege. Ich glaube schon, dass er mich immer noch liebt, aber er ist bestimmt von mir enttäuscht.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bitte verstehen Sie: Jesajas wunderbare Prophetie der Gnade wurde Menschen verkündet, die beraubt, geplündert, in eine Falle gelockt und ins Gefängnis geworfen worden waren — nur wegen ihrer eigenen Dummheit und wegen ihres Unglaubens. Das war die Situation, in der Gott zu ihnen sagte: &quot;Jetzt–nach all eurem Versagen–komme ich mit dieser Botschaft der Hoffnung zu euch, und zwar weil ihr mir gehört.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde nie vergessen, welchen Schmerz ich empfand, als eines meiner Kinder als Teenager zu mir kam und gestand: &quot;Papa, ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich dir wirklich gefallen konnte. Ich habe mich deiner Liebe nie würdig gefühlt. Ich habe das Gefühl, dass ich dich mein Leben lang enttäuscht habe. Du musst total enttäuscht von mir sein.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nie haben Worte mich tiefer geschmerzt. Ich fragte mich, was ich wohl getan hatte, um bei meinem Kind solche Gefühle auszulösen. Sodann, mit tiefem inneren Schmerz, schloss ich mein schluchzendes Kind in die Arme. Ich dachte: &quot;Wie falsch! Ich habe diesem Kind meine Liebe gezeigt. Ich habe sie immer wieder ausgesprochen und deutlich gemacht. Meine anderen Kinder fühlen sich meiner Liebe sicher. Wie konnte dieses Kind ein solches Missverständnis so lange mit sich herumtragen und so grundlos unter Kummer und Schuldgefühlen leiden?&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sagte meinem geliebten Kind: &quot;Du bist mir immer besonders lieb gewesen. Ach, ich liebe dich doch wie meinen Augapfel! Wenn ich an dich denke, bin ich voller Freude. Gewiss, du hast manchmal dumme Sachen angestellt, aber das haben deine Geschwister auch. Und ich habe dir vergeben. Es hat dir wirklich leid getan und ich habe deswegen nie weniger von dir gehalten. Du bist eine einzige Freude für mich. Dein Leben lang hast du mich glücklich gemacht. Du warst und bist eine Freude für mein Herz!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;So ist es auch bei vielen Christen in ihrer Beziehung zum himmlischen Vater&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Teufel hat diesen Gläubigen eingeredet, dass sie Gott nur enttäuscht haben und ihm nie gefallen werden. Also nehmen sie Gottes Liebe einfach nicht an. Stattdessen leben sie so, als würde sein Zorn ständig über ihnen schweben. Was für eine schreckliche Art, durchs Leben zu gehen! Und wie sehr es Gott schmerzen muss, seine Kinder so leben zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht sind Sie in einer lieblosen, gleichgültigen Familie aufgewachsen. Vielleicht haben Ihre Eltern oder Geschwister Ihnen das Gefühl vermittelt, wertlos zu sein. Sie hatten nie das Gefühl, für irgendeinen Menschen etwas Besonderes zu sein oder jemandem am Herzen zu liegen. Niemand hat Sie je in die Arme geschlossen und gesagt: &quot;Ich liebe dich. Du bist etwas Besonderes für mich. Ich bin so stolz auf dich!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie viele Kinder sind mit dem Wunsch aufgewachsen, für ihren Vater oder ihre Mutter etwas Besonderes zu sein? Und wie viele Erwachsenen haben heute Probleme mit Perfektionismus, weil sie nie empfunden haben, dass ihre Eltern sie besonders schätzten und sich an ihnen freuten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Jahren hat es mich immer wieder zu Tränen gerührt, wenn ich die traurigen Kindheitsgeschichten drogensüchtiger Männer und Frauen hörte. Viele haben mir gesagt, dass ihre Mutter oder ihr Vater sie verhöhnte und beschimpfte: &quot;Du taugst zu gar nichts! Du wirst dein Leben lang nichts zustande bringen.&quot; Sie wuchsen mit dem absoluten Gefühl der Wertlosigkeit heran, als würden sie niemandem irgendetwas bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute sind unsere Straßen voll von sträunenden Kindern, denen jedes Bewusstsein ihres eigenen Wertes geraubt wurde. Sie empfinden, dass sie niemandem etwas bedeuten. Also öffnen sie sich der erstbesten Person auf der Straße, die irgendwie Notiz von ihnen nimmt. Sie stellen ihren Körper Zuhältern, von sexueller Begierde getriebenen Männern und Frauen oder anderen Teenagern zur Verfügung — jedem, der ihnen das Gefühl gibt, etwas wert zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;O danken Sie Gott für Jesus! Für ihn sind Sie immer kostbar gewesen. Es kommt nicht darauf an, welches Familienleben Sie hatten oder wie Ihre irdischen Eltern waren. Nichts von alledem lässt sich je mit der Liebe Ihres himmlischen Vaters vergleichen. Vom Tag Ihrer Geburt an waren Sie etwas ganz Besonderes für ihn!&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;&quot;Die Frau eines anderen Mannes…trachtet nach dem kostbaren Leben&quot; &lt;em&gt;(Sprüche 6,26; Zürcher)&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die Ehebrecherin, von der dieser Vers handelt, repräsentiert Satan. Und er stellt denen nach, die Gott kostbar sind. In 4. Mose, Kapitel 13–14, veranschaulicht die Bibel dies sehr lebhaft. Israel hatte zwölf Kundschafter in das verheißene Land geschickt. Als diese nach vierzig Tagen zurückkehrten, pflanzten zehn von ihnen Lügen in die Herzen des Volkes Gottes:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&quot;Es sind zu viele Menschen in diesem Land. Sie sind zu stark für uns.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&quot;Die Städte haben viel zu hohe Mauern. Diese Festungen sind undurchdringlich.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&quot;Es gibt Riesen in dem Land, denen wir einfach nicht gewachsen sind. Wir sind hilflos, am Ende.&quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Diese Lügen nahmen Israel den Mut. Die Bibel sagt, dass die Israeliten eine Nacht der Verzweiflung durchmachten: &quot;Da erhob die ganze Gemeinde ein lautes Geschrei und das Volk weinte die ganze Nacht&quot; &lt;cite&gt;(4. Mose 14,1)&lt;/cite&gt;. Über zwei Millionen Menschen weinten, jammerten und murrten — sie konzentrierten sich nur auf ihre eigene Schwachheit und Unfähigkeit. Ihr ungläubiges Klagen bombardierte den Himmel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, mit denselben Lügen greift der Teufel auch heute Gottes Volk an: &quot;Deine Schwierigkeiten sind zu zahlreich, deine Versuchungen zu überwältigend. Du bist zu schwach, um der Macht zu widerstehen, die sich gegen dich aufmacht.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten Sie diese Szene ganz nüchtern. Sehen Sie sich selbst mitten in dieser Situation? Haben Sie schon einmal eine solche Nacht erlebt — in der Sie jammerten, weil dämonische Lügen in Ihren Geist gepflanzt worden waren? Haben Sie schon einmal ausgerufen: &quot;Ich bin am Ende. Ich kann nicht mehr! Diese Festungen in mir werden nie zum Einsturz gebracht werden. Für mich ist alles aus. Ich habe den Kampf verloren.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Wort, das Gott damals zu Israel sprach, gilt auch uns heute: &quot;Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde&quot; &lt;cite&gt;(2. Mose 19,5)&lt;/cite&gt;. &quot;Denn du bist ein Volk, das dem Herrn, deinem Gott, heilig ist, und dich hat der Herr ausgewählt, damit du unter allen Völkern, die auf der Erde leben, das Volk wirst, das ihm persönlich gehört&quot; &lt;cite&gt;(5. Mose 14,2)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin sicher, dass den Israeliten die besondere Liebe des Herrn bewusst war, als er sie errettete. Nachdem er sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit, das Rote Meer geteilt und sie vom Heer des Pharao errettet hatte, sagten sie bestimmt: &quot;Seht nur, welche großen Wunder Gott für uns getan hat. Er liebt uns wirklich!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Christen heute würden dasselbe über ihren Heiland und Herrn sagen: &quot;O ja, Gott hat mich aus der Sünde errettet. Schaut nur von wie vielen Dingen er mich befreit hat. Ich muss ihm wirklich am Herzen liegen!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Frage lautet: Was ist geschehen? Schon nach wenigen Jahren werden viele Christen so wie Israel damals. Wenn die verschiedenen Probleme und Anfechtungen des Lebens kommen, denken sie: &quot;Früher waren wir in Gottes Augen kostbar — jedenfalls kostbar genug, um uns zu erretten. Aber jetzt, nach all den Jahren des Dienstes für ihn, sind wir so unbedeutend wie Grashüpfer. Wir sind ein gefundenes Fressen für unsere Feinde.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche niedergeschlagenen Gläubigen empfinden nichts mehr von der Freude, die Gott an ihnen hat. Viele glauben sogar, er hätte sie verlassen. Als Israel sagte: &quot;In den Augen der Riesen sind wir Grashüpfer&quot;, erklärten sie damit im Grunde genommen: &quot;Gott hat uns hilflosen Insekten gleich gemacht, die jeden Augenblick zu Tode getrampelt werden. Unser Feind wird uns in den Boden zermanschen. Wir sind nicht besser dran als Ungeziefer.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Josua und Kaleb hatten einen anderen Geist&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Josua und Kaleb gehörten auch zu den zwölf Kundschaftern, die ausgesandt worden waren. Doch anders als die anderen kehrten sie voller Hoffnung zurück. Sie beklagten ihre Situation nicht, sondern freuten sich, nachdem sie das Land ausgekundschaftet hatten. Sie waren von Glauben und Vision erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehen Sie, Josua und Kaleb hatten eine Offenbarung darüber, wie kostbar sie in Gottes Augen waren. Sie wussten, wie sehr der Herr Israel liebte. Das war der Schlüssel, weshalb sie so hoffnungsvoll waren. Josua sagte: &quot;Wenn der Herr uns wohlgesinnt ist und uns in dieses Land bringt, dann schenkt er uns ein Land, in dem Milch und Honig fließen&quot; &lt;cite&gt;(4. Mose 14,8)&lt;/cite&gt;. Mit anderen Worten: &quot;Weil er Freude an uns hat, ist uns das Land schon so gut wie sicher.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gleiche Offenbarung hatte auch David: &quot;Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen.&quot; Genauso haben auch alle siegreichen Christen heute diese Offenbarung ihres liebenden himmlischen Vaters: &quot;Wir können nicht scheitern. Alle unsere Feinde sind uns ausgeliefert, weil wir dem Herrn so viel bedeuten!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun zeigt sich die große Barmherzigkeit Gottes in dem, was Josua und Kaleb verkündigten. Israel hatte die Nacht in Rebellion verbracht, sich im Unglauben gesuhlt und gejammert, als hätte Gott sein Volk verlassen. Schließlich ernannten die Israeliten sogar einen Anführer, der sie nach Ägypten zurückbringen sollte. Doch der Herr schickte ihnen Josua und Kaleb, die ihnen sagten: &quot;Trotz eurer Verwirrtheit in dieser Nacht, trotz eures Jammerns und Klagens, hat Gott Freude an euch. Er wird euch weiterführen. Fürchtet euch also nicht, denn ihr seid ihm kostbar!&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch darin liegt auch eine Warnung. Die Israeliten weigerten sich, Gottes Botschaft zu glauben, dass sie ihm so viel bedeuteten. Sie konzentrierten sich lieber auf ihren eigenen Zustand — ihre Schwachheit und Unfähigkeit. Sie gaben ihren Ängsten nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schließlich war Gottes Geduld zu Ende. Er sagte zu Israel: &quot;Wie lange verachtet mich dieses Volk noch, wie lange noch wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich mitten unter ihnen vollbracht habe? Ich will sie…vertreiben&quot; &lt;cite&gt;(4. Mose 14,11–12)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Moses willen vergab der Herr den Israeliten. Doch sie durften das Land nicht betreten. Stattdessen wurde ihnen eine Wüstenexistenz zugewiesen, ein Leben in ständiger Angst und vernichtenden Zweifeln. Kurz, sie waren zwar errettet und hatten Vergebung empfangen, aber sie blieben niedergeschlagen. Sie hatten die Hoffnung, die Ruhe und den Frieden verloren, die sich einstellen, wenn Gottes Kinder im Glauben annehmen, wie viel sie ihm bedeuten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einzige Situation, in der Gottes Geduld heute mit uns zu Ende geht, tritt dann ein, wenn wir es wieder und wieder ablehnen zu glauben, wie sehr er uns liebt. Viele Christen heute haben es sich selbst zuzuschreiben, dass sie in eine Wüste zurückgeschickt wurden. Sie haben keine Freude, keinen Sieg. Wenn man sie sieht, meint man, Gott hätte sie vor Jahren verlassen. Nein — er hat sie einfach ihrem eigenen Klagen und Murren überlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott sei Dank, dass Josua und Kaleb in das verheißene Land einzogen. Und sie standen bis zu ihrem Tod wie grüne Bäume in seinem Haus. Sie waren Männer voller Kraft und Vision, weil sie wussten, wie viel sie Gott bedeuteten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Sie sind dem Herrn kostbar, trotz Ihrer Probleme und Fehlschläge. Sie können genauso wie Josua und Kaleb ein grüner Baum in Gottes Haus sein. Stellen Sie sich einfach auf das, was sein Wort verspricht: &quot;Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen&quot; &lt;cite&gt;(Psalm 18,17–20)&lt;/cite&gt;. Das ist das Fundament wahren Glaubens!&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Tue, 03 May 2011 17:41:47 -0500</pubDate>
 <dc:creator>timothy_whalin</dc:creator>
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 <title>Vaters Liebe</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/10605</link>
 <description>&lt;p&gt;Die meisten Christen wissen, was die Bibel über Gottes große Liebe zu seinen Kindern sagt. Doch selbst nach Jahren des treuen Wandels mit Jesus haben viele niemals gelernt, sich jene große Liebe anzueignen. Traurigerweise sind da hingegebene Diener Gottes, die niemals die herrliche Erfahrung und die Vorzüge genossen haben, die Liebe des Vaters zu kennen. Und nichts macht Gottes Herz trauriger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinen Jahren des Dienstes habe ich drei Haupthindernisse identifiziert, die Christen davon abhalten, voll in die spezielle Liebe hineinzukommen, die unser Vater für uns hat.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;1. Viele Christen glauben nicht wirklich, was Gott über sich selbst sagt&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Betrachten Sie, wie Gott sich Moses gegenüber selbst beschrieb: „Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden &amp;lt;von Generationen&amp;gt;, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt“ &lt;cite&gt;(2. Mose 34,6-7)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier waren die primären Eigenschaften, die Gott Moses über ihn wissen lassen wollte: Er ist barmherzig, gnädig, langmütig und vergebend. Wir sind viel über diese Dinge gelehrt worden. In der Tat spricht die Bibel von Buchdeckel zu Buchdeckel davon, wie liebend und zärtlich das Herz des Vaters uns gegenüber ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wenn wir mitten im Morast der Prüfungen und Drangsale stecken, vergessen wir oft, was Gott über sich selbst gesagt hat. Wenn wir uns nur in solchen Zeiten an diese Wahrheiten über ihn erinnern würden, würden unseren Seelen segensreich gewiss sein. Die Schrift sagt über den Herrn wieder und wieder:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Er ist bereit, zu jeder Zeit zu vergeben. „Denn du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, groß an Gnade gegen alle, die dich anrufen“ &lt;cite&gt;(Psalm 86,5)&lt;/cite&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Er ist geduldig mit uns, ist voller Zärtlichkeit und Barmherzigkeit: „Deiner Erbarmungen sind viele, HERR“ &lt;cite&gt;(Psalm 119, 156)&lt;/cite&gt;. „Sein Erbarmen ist über alle seine Werke“ &lt;cite&gt;(Psalm 145,9)&lt;/cite&gt;. „Der Herr [ist] voll innigen Mitgefühls und barmherzig“ &lt;cite&gt;(Jakobus 5,11)&lt;/cite&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Er ist langsam zum Ärger und Zorn. „Barmherzig und gnädig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade“ &lt;cite&gt;(Psalm 103,8)&lt;/cite&gt;. „Sein Erbarmen ist über alle seine Werke“ &lt;cite&gt;(145,8)&lt;/cite&gt;. „Kehrt um zum HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Gnade, und lässt sich das Unheil gereuen“ &lt;cite&gt;(Joel 2,13)&lt;/cite&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Wenn wir beten, sollen wir uns der Art des Bildes von Gott bewusst sein, das wir in seine Gegenwart mitnehmen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Der Herr möchte von uns, dass wir uns ihm davon völlig überzeugt nähern, dass er uns liebt. Und er möchte von uns, dass wir wissen, dass er all das ist, von dem er sagt, dass er es ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund wird Satan versuchen uns anzutun, was er Hiob antat. Er pflanzte eine pervertierte Sichtweise über den Vater in Hiobs Sinn. Und Hiob, in einer Zeit großen Schmerzes, glaubte dieser Lüge. Er beschuldigte den Vater: „Denn dann würdest du &amp;lt;zwar&amp;gt; meine Schritte zählen, aber gäbest nicht acht auf meine Sünde! Mein Verbrechen wäre versiegelt in einem Bündel, und du würdest meine Schuld zudecken“ &lt;cite&gt;(Hiob 14,16-17)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit anderen Worten: „Gott, du legst alle meine Sünden in eine Tasche und bewahrst sie für das Gericht gegen mich auf. Sie stapeln sich Tag für Tag auf. Und eines Tages wirst du machen, dass ich ihnen ins Gesicht sehe.“ Dies ist das Bild, das manche heute von unserem himmlischen Vater haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tief unten befürchten sie, dass er darauf wartet, dass sie versagen, damit er sie richten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist leicht zu sehen, wie pervertiert solch eine Sichtweise über Gott ist. In Wahrheit spionierte Gott Hiob überhaupt nicht nach. Im Gegenteil, der Herr war so voller Liebe zu seinem Diener, dass er vor dem ganzen Himmel und der ganzen Hölle mit Hiob prahlte. Er sagte zu Satan: „Hast du jemals einen Menschen wie diesen einen gesehen, der mich so sehr liebt? Mein Diener Hiob ist ein gerechter Mann, ohne Hinterlist.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, ich dränge Sie, sich an dies zu erinnern, wann immer Sie mit Ihrem gesenkten Haupt in Gottes Gegenwart gehen. Sie mögen denken, dass Sie ihm gegenüber versagt haben. &lt;em&gt;Aber in Wirklichkeit hat er mit Ihnen geprahlt.&lt;/em&gt; Er sagt zu den Engeln: „Siehe, mein Diener. Wann immer er versagt, streckt er sich nach mir aus. Das erfreut mein Herz!“&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Der Vater hat zwei Arten von Liebe: eine generelle Liebe für alle Sünder und eine spezielle Liebe für jene in seiner Familie&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gott hat eine generelle Liebe zur Menschheit, die danach sucht, jede Person zu ihm zu ziehen. Aber da ist in Gottes Herz auch noch eine weitere Art von Liebe – eine spezielle Liebe zu seinen Kindern. Der Herr hatte immer ein auserwähltes, spezielles Volk für sich selbst gehabt, dem er seine große Liebe zuteilwerden ließ. Im Alten Testament war Israel das einzige Objekt dieser speziellen Liebe:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, dass du ihm zum Volk &amp;lt;seines&amp;gt; Eigentums wirst aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind. Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich euch zugeneigt und euch erwählt – ihr seid ja das geringste unter allen Völkern –, sondern wegen der Liebe des HERRN zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren Vätern geschworen“ &lt;cite&gt;(5. Mose 7,6-8)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott richtete diese speziellen Worte an Israel. Heute, wenn Sie durch Christus in Gottes Familie hinein adoptiert wurden, müssen Sie wissen, wie speziell Sie für ihn sind. Sie sind der Empfänger der speziellen Liebe des Vaters zu seinen Kindern. Und hier sind seine Worte an Sie:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat; die ihr ... jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr »nicht Barmherzigkeit empfangen hattet«, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt“ &lt;cite&gt;(1. Petrus 2,9-10)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geliebte, es ist wichtig, niemals Gottes Gerichte mehr zu verehren als seine Liebe. In Ihren Zeiten der Schwachheit und des Versagens wird Satan Ihnen sämtliche Passagen der Schriften über Gottes Zorn auf die Sünde einhämmern. Und, natürlich, Gott richtet nicht bereute Sünde. Aber Satan verbiegt Verse wie die folgenden, um Ihnen Furcht in Ihren Sinn zu injizieren:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;„Du [Gott] bist von reineren Augen, als Böses zu anzusehen, und kannst nicht auf Ungerechtigkeit schauen“ &lt;cite&gt;(Habakuk 1,13; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Wer vermag vor dem HERRN, diesem heiligen Gott, zu bestehen?“ &lt;cite&gt;(1. Samuel 6,20)&lt;/cite&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Jeder dieser Verse hat einen Kontext, der ihre wahre Bedeutung erklärt. In jedem von ihnen richtete sich Gott an eine rebellische, heuchlerische Nation. Er sagte dabei zu Israel: „In deinem gegenwärtigen Zustand kann ich dich nicht segnen, weil du dich weigerst, mich um Vergebung und Barmherzigkeit zu bitten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese harschen Verse waren niemals für Kinder gemeint, die reumütig und durch das Blut Christi bedeckt sind. Unser Vater hat Gefallen an jedem Kind, das sich ihm in Buße zuwendet.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;2. Oft ruhen wir nicht in der Tatsache, dass Gott weiß, was das Beste für uns ist&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Da sind Zeiten, in denen Gott uns Dinge nimmt. Da sind auch Zeiten, in denen wir um Dinge beten, von denen wir denken, dass wir sie brauchen, aber Gott gibt sie uns nicht. In beiden Fällen „[kennt] der Herr ... den Weg der Gerechten“ &lt;cite&gt;(Psalm 1,6)&lt;/cite&gt;. Und eines Tages wird sich alles als zu unserem Vorteil und für die Zwecke seines Königreichs erweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wahrhaftigste Befriedigung im Leben ist es, den vollkommenen Willen Gottes zu tun: in seinem vollkommenen Willen zu sein, sein Werk zu tun, gemäß seiner Wegweisung zu leben. Doch unser Fleisch ist fortwährend im Krieg mir uns, erzählt uns dabei, dass nur wir wissen, was wir brauchen, um erfüllt und glücklich zu sein. Die Wahrheit ist: Gott hat einem seiner Kinder niemals irgendetwas genommen, außer zu einem Zweck von ewigem Wert. Gottes Bestes ist nicht etwas zu Fürchtendes; es ist immer das, was am Ende am meisten befriedigt. Der Herr weiß nicht nur, was das Beste für uns ist, sondern er begehrt auch, dass wir seine geistlichen Segnungen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir das wirklich glaubten, welche Ruhe, welchen Frieden und welche Freude würden wir haben. Wir würden nicht mehr betrübt darüber sein, Dinge loslassen zu müssen. Wir würden realisieren: „Herr, wenn du mir dies wegnimmst, muss das bedeuten, dass du etwas Lebenspendendes für mich hast. Also, bitte gib mir die Kraft zu sagen: ‚Mein Vater weiß es am besten.’“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich frage Sie: Wie kam Hiob schließlich an einen Ort der Ruhe? Er überredete sich selbst damit, dass Gott wusste, was er tat, und dass alles unter seiner göttlichen Kontrolle war. Hiob sagte bekanntermaßen: „Denn er kennt den Weg, der bei mir ist. Prüfte er mich, wie Gold ginge ich hervor“ &lt;cite&gt;(Hiob 23,10)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt gerade mögen Sie sich fragen: „Wird Gott mich abschneiden, wenn ich versage, während ich auf sein Bestes warte? Ich weiß, ich bin nicht perfekt. Bedeutet das, dass ich sein Bestes für mich verpassen werde? Was, wenn ich etwas falsch mache? Werden alle Verheißungen Gottes bei mir versagen? Muss ich mich dann mit weniger als seinem Besten begnügen?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, niemals! Ich möchte Ihnen eine wundervolle Illustration dessen geben, dass Gottes ewige Absichten nicht durch Ihre Schwächen oder Ihr Versagen durchkreuzt werden. Wenn Ihr Herz vor Gott rechtschaffen ist – wenn Sie dabei bleiben, zu ihm zurückzukehren und ihn zu suchen – dann kann nichts jemals seine Pläne für Sie ändern.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Betrachten Sie Gottes barmherzigen Umgang mit Efraim, der den Herrn beschämt hatte&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;„Ich bin Israel &amp;lt;wieder&amp;gt; zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener“ &lt;cite&gt;(Jeremia 31,9)&lt;/cite&gt;. Efraim war der größte Stamm Israels und die Leute waren dem Herzen Gottes am nächsten. Der Herr hatte einen ewigen Plan für diesen gesegneten Stamm, aber Efraim blieb abtrünnig und betrübte ihn weiter. Diese Leute sündigten gegen mehr Licht und Gnade als irgendwelche anderen in Israel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, gab der Herr das sündige Efraim auf? Genau das Gegenteil: Gott sagte, dass Efraim ein freies und ausgelöstes Volk sein sollte. Sie würden unter Fett leben, was Gottes größte Segnungen anzeigte. Was war es, das Gott in Efraim sah? Sie hatten ein bußfertiges Herz – was eine Scham für Sünde und eine Willigkeit, zum Herrn umzukehren, bedeutet. Trotz all ihrem Versagen machte sie diese eine Eigenschaft bei Gottes Herz beliebt. Wann immer ein prophetisches Wort aufkam, sprachen sie darauf an. Und wenn sie getadelt wurden, weinten sie über ihre Sünde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau auf dem Gipfel ihrer Abtrünnigkeit sagte Gott: „Ist Ephraim ein kostbarer Sohn für mich? Ist er ein Freude machendes Kind? Dass sobald ich gegen ihn rede, ich mich noch ernsthaft an ihn erinnere? Warum sind meine Eingeweide wegen ihm so aufgewühlt? Zärtlich liebend will ich ihn zärtlich lieben, sagt der Herr“ &lt;cite&gt;(Jeremia 31,20; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott sagte dabei: „Trotz Efraims Unzulänglichkeiten und Versagen sehe ich einen bußfertigen Geist. Und ich werde meine zärtliche Liebe nicht wegnehmen. Meine ewige Absicht für Efraim wird weitergehen, wie ich es geplant habe.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso, Geliebte, geht Gott auch daran, alle seine Absichten mit Ihnen zu vollbringen, egal wie ernst Ihr Kampf ist. Er hat Ihre Zukunft im Einzelnen festgelegt, mit dem Besten für Sie im Sinn.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Wir können Gottes ewige Absicht für uns nicht durch das beurteilen, was wir gerade fühlen oder denken mögen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zeitweise kann jeder von uns zu sehr auf unser Versagen oder unsere Schwachheiten fokussiert sein, um korrekt zu urteilen. Gott sagt uns dabei: „Traue meinem Wort über meine Natur – dass ich ein zärtlicher, liebender Vater bin, der viel in dich investiert hat, und ich stehe nicht im Begriff dich gehen zu lassen. Du bist mein mir Freude machendes Kind und ich werde dich zu meiner Zeit befreien.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist kein Wunder, dass David schrieb: „Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, o Gott! Wie groß ist ihre Summe“ &lt;cite&gt;(Psalm 139,17; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;. Ebenso schrieb Jeremia: „Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren“ &lt;cite&gt;(Jeremia 29,11)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gott hat hier eine spezifische Botschaft für uns. Er sagt: „Ich bin nicht dazu geneigt, an Übel, Gericht und Züchtigung für euch zu denken. Meine Natur ist es, gute Gedanken zu denken, denn ich bin am Werk, euer Leben zu planen. Steht still und seht meine Befreiung sich entfalten. Taucht in meine Liebe zu euch ein.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einfach ausgedrückt haben wir zwei Optionen. Erstens, wir können glauben, was Gott über sich selbst sagt – dass er uns liebt und uns durch unsere Prüfungen hindurchbringen wird; dass er am Werk ist, alle Türen für uns zu öffnen und zu schließen; dass, wenn wir versagen, er nicht sauer auf uns ist, sondern uns in seiner gütigen Liebe korrigieren wird. Oder zweitens, wir können die zweite, schreckliche Alternative glauben: dass Gott bei uns erlaubt hat, durch den Teufel getäuscht zu werden und er uns verlassen hat, damit wir uns selbst durchschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie mögen denken: „Ich sehe nicht viel Beweis dafür, dass Gott irgendetwas tut, um meinen schrecklichen Zustand zu verändern. Mein Schmerz scheint niemals zu enden. Ich habe gewartet und gewartet. Wie lange wird das brauchen?“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es braucht bei einem heiligen, allmächtigen Gott so lange wie nötig, um alle Teile seines Plans für Sie zusammenzufügen. Er hat so viele Gedanken über Sie und Ihre Zukunft, dass Sie sie nicht einmal zählen könnten. Sein Wort sagt, dass seine Gedanken über Sie zahlreicher sind als die Sandkörner im Meer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten Sie Davids Beispiel des Vertrauens trotz seiner Umstände. Gott gab David eine Verheißung, dass er ihm ein sicheres Haus bauen würde, ein ewiges Königreich, das für immer bestehen würde. Und durch alle Erprobungen, Sünden und Schmach Davids hindurch wurde Gottes Absicht nicht behindert. Selbst als durch seine eigene Familie und seine Söhne Schande auf David gehäuft wurde, hielt er an der liebevollen Verheißung des Herrn fest und wollte nicht loslassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als David schließlich alt und grau war und es nicht danach aussah, als ob die Verheißung erfüllt würde, gab er diese Erklärung ab: „Ja, &amp;lt;ist&amp;gt; nicht so mein Haus bei Gott? Hat er mir doch einen ewigen Bund gesetzt, in allem geordnet und bewahrt! Denn all mein Heil und all mein Wohlgefallen, lässt er es denn nicht sprießen?“ &lt;cite&gt;(2. Samuel 23,5)&lt;/cite&gt;. Er sagte dabei: „Ich sehe es noch nicht erfüllt werden. Aber ich stelle mich auf Gottes Wort an mich. Er wird es sicher zustande bringen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;David ruhte, wissend, dass Gott es am besten wusste und sein Wort halten würde: „Denn David sagt über ihn: »Ich sah den Herrn allezeit vor mir; denn er ist zu meiner Rechten, damit ich nicht wanke. Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge jubelte; ja, auch mein Fleisch wird in Hoffnung ruhen«“ &lt;cite&gt;(Apostelgeschichte 2,25-26)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;3. Zeitweise betrachten wir es als für zu gut, um wahr zu sein, dass wir dem Herrn alle unsere Tage mit Freude und nicht mit Furcht dienen können&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gottes Begehren für uns ist es, so überzeugt von seiner gütigen Liebe zu sein, so überredet davon, dass er am Werk ist, uns in sein Bestes hineinzubringen, dass wir fortwährende Freude und Fröhlichkeit in unserem Wandel mit ihm haben. Mehr noch, er möchte, dass unser Vertrauen auf seine Liebe zu Zeugnissen für Fröhlichkeit und Hoffnung werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Dient dem Herrn mit Fröhlichkeit! Kommt in seine Gegenwart mit Singen!“ &lt;cite&gt;(Psalm 100,2; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;. „Er brachte sein Volk heraus mit Freude, und seine Erwählten mit Fröhlichkeit“ &lt;cite&gt;(Psalm 105,43; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;. „Freut euch an dem HERRN und jauchzt, ihr Gerechten, und jubelt, alle ihr von Herzen Aufrichtigen!“ &lt;cite&gt;(Psalm 32,11)&lt;/cite&gt;. „Aber freuen werden sich die Gerechten, sie werden jauchzen vor dem Angesicht Gottes und jubeln in Freude“ &lt;cite&gt;(Psalm 68,4)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie mögen fragen: „Kann ich erwarten, in meinem Dienst für den Herrn Fröhlichkeit und Freude zu bewahren?“ Viele Christen glauben, dass Freude nur andauert, solange Zeiten der Erfrischung kommen oder solange die Dinge in unserem Leben richtig laufen. Nicht so gemäß Jesaja.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Freut euch und jauchzt allezeit über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude“ &lt;cite&gt;(Jesaja 65,18)&lt;/cite&gt;. Geliebte, wir sind das „Jerusalem von oben“, lebend für ihn in einem Geist der Fröhlichkeit und des Jauchzens. Und unser liebender Vater hat uns ein felsenfestes Fundament gegeben für all unsere Freude und Fröhlichkeit: „Seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden“ &lt;cite&gt;(Johannes 16,33)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich verspreche Ihnen: Während Sie dem Vater vertrauen, seinem Wort über sich selbst glauben, werden Sie seine Fröhlichkeit aus Ihrem Leben hervorquellen sehen. Vertrauen Sie heute seinem Wort an Sie. Amen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;---&lt;br /&gt;Bibelstellen – soweit nicht anders angegeben – in Anlehnung an die Elberfelder Bibel 2006. Die angegebenen Versnummern können bei einigen Bibelausgaben abweichen.&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Tue, 09 Nov 2010 13:19:12 -0600</pubDate>
 <dc:creator>timothy_whalin</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">10605 at http://www.worldchallenge.org</guid>
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 <title>Innerer Friede in diesen schwierigen Zeiten</title>
 <link>http://www.worldchallenge.org/de/node/10604</link>
 <description>&lt;p&gt;Jesus sagte: „Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam“ &lt;cite&gt;(Johannes 14,27)&lt;/cite&gt;. Christus teilte diese Worte am Vorabend seiner Kreuzigung seinen Jüngern mit. Es war dazu bestimmt, ihnen Trost und Gewissheit in etwas zu geben, was die dunkelste Stunde ihres Glaubens sein würde. Seit jener Zeit haben Christen durch alle Zeitalter hindurch hier Trost aus Jesu Worten geschöpft, um sich durch ihre schwierigsten Prüfungen hindurch darauf zu stützen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch heute &lt;em&gt;haben&lt;/em&gt; viele Christen beunruhigte Herzen und &lt;em&gt;haben&lt;/em&gt; ein Leben in Furcht. Ich weiß aus den Briefen, die an unseren Dienst geschickt wurden, dass viele Gläubige insgeheim von Panik, Durcheinander und schlaflosen Nächten geplagt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Christus fügt in demselben Vers noch eine weitere Zusicherung hinzu: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Doch viele Christen sind nicht dazu fähig, inneren Frieden zu finden. Bei vielen kommt und geht der Friede, lässt sie besorgt, ruhelos, geschlagen durch Stress zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Lukas‘ Evangelium sagte der Prophet Zacharias über den kommenden Messias, „dass wir, gerettet aus der Hand unserer Feinde, ohne Furcht ihm dienen sollen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage“ &lt;cite&gt;(Lukas 1,74-75)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist einer der primären Gründe, warum Jesus auf die Erde kam und für die sündige Menschheit starb: &lt;em&gt;damit wir ohne Angst mit Gott wandeln sollten, uns alle Tage unseres Lebens seines Friedens erfreuend&lt;/em&gt;. Dies scheint unmöglich, wenn man Desastern, Bedrängnissen und furchtbaren Sorgen ins Gesicht sieht sowie in Perioden des Leidens, der Erprobung und der Ungewissheit. In Zeiten wie diesen fühlen wir uns überwältigt und Furcht ergreift unser Herz. Wie können wir im Frieden bleiben, wenn alles außer Kontrolle scheint?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zacharias sagte dies über den Messias: „Denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen ... &lt;em&gt;unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens&lt;/em&gt;“ &lt;cite&gt;(Lukas 1,79; Kursiv von mir)&lt;/cite&gt;. Er sagte dabei, dass Jesus uns alle auf den Pfad des Friedens führen würde – nicht in Ruhelosigkeit, Leere oder Furcht hinein, sondern in die Stille und Ruhe. Dies ist seine Verheißung, aber für einige scheint der Weg gerade das Gegenteil zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schrift bezeichnet Jesus als den Friedefürsten. Bei seiner Geburt proklamierten die Engel in ihrem Lied „Friede auf Erden!“. Der Apostel Paulus beschreibt die Gute Nachricht von Christus als „Evangelium des Friedens“. Jesus selbst sagte: „In mir (werdet) ihr Frieden haben“ &lt;cite&gt;(Johannes 16,33; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;. Einfach ausgedrückt: Friede ist das, worum es im Evangelium insgesamt geht. „Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigte durch Jesus Christus“ &lt;cite&gt;(Apostelgeschichte 10,36)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Paulus den akzeptablen Weg skizziert, auf dem wir dem Herrn dienen sollen, schließt das das Wandeln in Gottes Frieden ein: „Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt. So lasst uns nun &lt;em&gt;dem nachstreben, was dem Frieden&lt;/em&gt;, und dem, was der gegenseitigen Erbauung &lt;em&gt;&amp;lt;dient&amp;gt;&lt;/em&gt;“ &lt;cite&gt;(Römer 14,17-19; Kursiv von mir)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In dieser Welt werden wir Drangsal, Verfolgung, feurigen Prüfungen ins Gesicht sehen, „von außen Kämpfe(n), von innen Ängste(n)“, wie Paulus in 2. Korinther 7,5 sagt. Wir werden versucht werden und wir werden leiden. Die Winde der Widrigkeiten werden versuchen, das Haus des Glaubens, das wir auf Jesus, den Fels unserer Rettung bauen, einstürzen zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wir sollen ihm immer noch in Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist dienen. Paulus’ Gebet für die Kirche war dies: „Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe euch den Frieden allezeit auf alle Weise! Der Herr &amp;lt;sei&amp;gt; mit euch allen!“ &lt;cite&gt;(2. Thessalonicher 3,16)&lt;/cite&gt;. Denken Sie daran: Friede in unseren Umständen!&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Gott ist darauf eingestellt, uns sogar in unseren schlimmsten Umständen mit Frieden zu versorgen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gottes Ziel für seine Kinder ist es, dass wir frei von aller Sorge und Beunruhigung leben. Wir wissen dies, wir bekennen es und die Schriften bestätigen es, aber viele von uns sind in solch einen Wandel noch nicht eingetreten. Gott begehrt es, dass wir freigemacht werden: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus“ &lt;cite&gt;(Philipper 4,6-7)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paulus sagt hier, dass dadurch, dass wir alles im Gebet zu Gott bringen – alle unsere Ängste und Bitten –, wir seinen Frieden erlangen. Also, bringen Sie alles im Gebet zu Gott? Es ist kein Zeichen von Demut, ihm Bitten vorzuenthalten. Dieser Vers sagt, dass er zu &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt; unseren Bitten einlädt. Und es gefällt ihm, wenn wir dies tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wir sollen die Bedeutung bei Paulus hier nicht missverstehen. Der Segen dabei, unsere Bitten bekannt zu machen, ist nicht, dass wir aus der Gebetskammer mit schlagartig beantworteten Bitten herauskommen – dass unsere Krankheit vergangen ist, unser Problem gelöst ist. Er ist, dass wir von Gott berührt daraus hervorgehen, unser Herz in Frieden hineinversetzt ist. Kurz: Unser Streit, unsere Furcht und Sorge werden beseitigt, weil wir mit dem Schöpfer gewesen sind.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Es ist unmöglich, wahren Frieden zu haben, ohne eine frische Berührung seiner Hand mitten in Schwierigkeiten&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;„Denn er ist unser Friede, der beide eins gemacht hat, und die Mittelwand der Teilung zwischen uns abgebrochen hat“ &lt;cite&gt;(Epheser 2,14; a. d. englischen King James Version)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die am tragischsten getäuschten Leute auf Erden sind jene, die Frieden außerhalb von Jesus beanspruchen. Ihr „Friede“ beruht auf einem falschen Gespür für Sicherheit. Gerade jetzt ist Amerika voll von verschiedenen östlichen Religionen und Doktrinen, die alle vorgeben, inneren Frieden anzubieten. Viele Anhänger behaupten, dass das Alleine-Meditieren oder das Wiederholen eines Mantras ihnen Frieden bringt. Sie sagen: „Wenn ich unruhig werde, gehe ich in mein Zimmer und meditiere. Das hilft mir, alles auszusperren.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie das Jesus gegenüber. In seinen Tagen auf Erden wurde der Herr gerade während Zeiten der Widrigkeiten am meisten verherrlicht. Er sah jeder Krise mit dem Haupt voran ins Gesicht. Und als das Haupt der Kirche heute kann er seinem Volk auch mitten in jeder Schwierigkeit, der wir ins Gesicht sehen, Frieden zuteilwerden lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie darüber nachdenken, dann ist da eine Sache, mit der die Welt nicht umgehen kann: Widrigkeit. Jene, die zu Kulten gezogen werden, leugnen einfach die Widrigkeit in ihrem Leben, indem sie sich in eine Welt der Illusion flüchten. Ebenso übergeben sich die Befolger östlicher Praktiken dem „Nichts“. Jedes Gefühl von Friede, das sie erlangen, löst sich nach ein oder zwei Tagen auf, sowie der Druck der Welt wieder zurück hereinflutet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was Jesus anbietet, ist keine Leere. Im Gegenteil, er bietet &lt;em&gt;Fülle&lt;/em&gt; an – einen Frieden, der sich fortwährend erneuert. Er entleert uns nicht, sondern stellt uns vielmehr mit überfließendem Leben wieder her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andere in der Welt verlassen sich auf ihre Selbst-Entschlossenheit, um Probleme und Sorgen zu überwinden. Sie behaupten: „Ich bin den falschen Weg gegangen, wobei ich mir und meiner Familie weh tat. Ich wusste, es war Zeit, eine Veränderung herbeizuführen, also habe ich ein neues Blatt aufgeschlagen. Ich entwöhnte mich von all meinen schlechten Gewohnheiten und begann zu tun, was richtig war. Heute bin ich nicht mehr dieselbe Person, die ich für gewöhnlich war. Ich arbeitete hart daran, diesen Frieden zu verdienen, den ich habe. Und ich glaube, dass Gott Gefallen an mir hat.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir, die wir Christus nachfolgen, wissen aus seinem Wort: „Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden“ &lt;cite&gt;(Römer 3,20)&lt;/cite&gt;. Das nächste Mal, wenn die selbstentschlossene Person in Sünde fällt, wird ihr hart erarbeiteter Friede weg sein. Und sie wird deswegen verheert sein, dass sie durch einen falschen Traum getäuscht wurde.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Wahrer Friede ist das Ergebnis daraus, &lt;em&gt;durch Glauben gerechtfertigt&lt;/em&gt; zu sein&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;„Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ &lt;cite&gt;(Römer 5,1)&lt;/cite&gt;. Es muss ein solides Fundament für unseren Frieden da sein. Die Schrift sagt, das Fundament ist &lt;em&gt;Rechtfertigung&lt;/em&gt;. Wir sind dazu fähig, Frieden zu haben, weil Jesus Christus uns vor dem himmlischen Vater gerechtfertigt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch einige Christen sind niemals in den großartigen Frieden eingetreten, den diese Rechtfertigung bringt. Es ist lebenswichtig, dass wir verstehen, was „gerechtfertigt“ bedeutet, weil diese Vorstellung den Schlüssel zu unserem Frieden enthält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rechtfertigung bringt zwei Prinzipien mit sich. Erstens besagt sie, dass &lt;em&gt;meine Sünden ausgelöscht&lt;/em&gt; sind. Ich bin durch das Blut Jesu Christi von jeder Ungerechtigkeit freigesprochen worden. Jene Sünden werden mir nicht länger entgegengehalten, weil, als Christus ans Kreuz ging, er für sie alle bezahlt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurz: Diese Rechtfertigung geschieht durch Glauben an den Fels, unser Fundament für jeden Frieden in Gott. Zu „rechtfertigen“ bedeutet, jemanden für schuldlos zu erklären. Es ist das, unsere Schuld als von Christus vollständig bezahlt zu proklamieren, und dass Gott zufriedengestellt ist. Jesus wurde „unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt“ &lt;cite&gt;(Römer 4,25)&lt;/cite&gt;. Er wurde auferweckt, um uns für frei von aller Anschuldigung zu erklären.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch gerechtfertigt zu sein bedeutet mehr, als dass einem nur vergeben wird. Jesus sprach mich nicht nur von all meinen Sünden frei; er machte mich auch durch sein Opfer für den Vater akzeptabel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist der zweite großartige Teil der Rechtfertigung. Ich bin nicht nur für unschuldig und schuldlos erklärt worden, &lt;em&gt;sondern ich bin auch für heilig in Gottes Augen erklärt worden&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie können hart daran arbeiten, um über jede hartnäckige Sünde Sieg zu haben. Sie können fehlerlos sein, Kontrolle über jede Gewohnheit gewinnen, ihr Temperament oder üble Gedanken bezwingen, jedes üble Reden beiseite werfen. Doch während dem allen können Sie noch auf das falsche Fundament bauen. Warum? Weil Ihr Friede nicht aus dem kommen kann, was Sie tun oder wie Sie sich fühlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich gebe zu, dass ich in meinem Leben auf diese Weise gelebt habe. Während jener kurzen Perioden wusste ich in meinem Herzen, dass ich durch Glauben aus Gnade gerettet gewesen bin und dass meine guten Werke mich nicht retten würden. Doch wie so viele andere erwartete ich von Gott, mich gemäß meiner Leistung zu segnen. Mein Friede pflegte zu kommen und zu gehen, gemäß meinem Gefühl des „Gutseins“ oder gemäß einem Ausbruch von „Schlechtigkeit“. Versagen aller Art pflegte Verzweiflung und einen Verlust an Frieden zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht haben Sie diesen Kampf gehabt. Sie wollen so sehr dem Herrn gefallen. Aber Sie beurteilen Ihre Stellung in Gott danach, „wie Sie etwas tun“, als vielmehr danach, was Jesus für Sie getan hat. Wenn Sie ehrlich wären, dann würden Sie sehen, dass Sie Ihren inneren Frieden und sogar Ihre Rettung durch Ihre Leistung beurteilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein! Niemals! Sie können sich nicht durch irgendwelche menschlichen Mittel rechtfertigen. Und Sie können den Frieden Gottes durch Christus einfach nicht kennenlernen, bis Sie dessen Fundament verstehen. &lt;em&gt;Er kommt nur aus dem Wissen, dass Sie durch Jesu vergossenes Blut aus der Sicht Gottes rechtschaffen sind&lt;/em&gt;. Es ist allein aus diesem Grund heraus, dass Sie „in dem Geliebten akzeptiert“ wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Volk Gottes soll auf eine ganz andere Weise nach Frieden streben: durch Eintreten in die Wahrheit, was Christus für uns getan hat. Sein Wort sagt: „Der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!“ &lt;cite&gt;(Kolosser 3,15)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus wird uns weiter rechtfertigen, den ganzen Weg, bis wir ihm in der Ewigkeit begegnen. Und unser Glaube an ihn wird fortwährend eine heiligende Kraft in uns produzieren. „Damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind“ &lt;cite&gt;(Apostelgeschichte 26,18)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Wir wissen, wir sind von ihm akzeptiert, weil er uns einlädt, kühn zu seinem Thron zu kommen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Lassen Sie mich Sie fragen: Warum würde Gott Sie zu seinem Thron einladen, wenn er sauer auf Sie wäre? Sie mögen sich selbst verdammen, weil Sie einen schlechten Tag hatten oder etwas taten, von dem Sie wussten, dass es den Heiligen Geist betrübte. Aber in solchen Zeiten: Was zu tun fordert sein Wort Sie auf? Sie sollen zum Herrn laufen und dabei schreien: „Jesus, mein Herz ist bußfertig. Ich weiß, du kannst all meine Ungerechtigkeit auslöschen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Vater hat Ihnen nicht den Rücken zugekehrt. Doch viele Christen leben so, als ob er es hätte. Sie leben in ständiger Besorgnis, wobei sie denken, in einem Moment gerettet und im nächsten nicht gerettet zu sein. Sie leben mit unnötiger Konfusion, weil sie dieses Fundament nicht haben: „Ich bin aus Gottes Sicht gerechtfertigt, durch das Blut des Lammes. Und nicht nur bin ich in seinen Augen gerecht gemacht, ich bin auch vom Vater als heilig akzeptiert. Ich habe ein Recht, in seine Gegenwart einzutreten.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist es, worum es in der Geschichte vom verschwenderischen (verlorenen) Sohn geht. Nicht nur wurde diesem groben Sünder vergeben, auf den Hals geküsst und ein Gewand und ein neuer Ring gegeben, er wurde auch eingeladen, sich an den Tisch seines Vaters zu setzen und das Festmahl zu genießen. Das ist das wahre Bild von Rechtfertigung: Wir sind nicht zurückgelassen, damit wir versuchen Gott zu besänftigen und uns in seine gütigen Gnadenerweise hineinzuarbeiten. Er hat es für uns getan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Satan steht jetzt gerade vor Gott, belastet Sie mit allen Arten von Sünden: Untreue, Lügen, Unaufrichtigkeit, Unzulänglichkeiten. Er hat eine lange Liste mit jeder falschen Sache, die Sie kürzlich getan haben. „Der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte“ &lt;cite&gt;(Offenbarung 12,10)&lt;/cite&gt;. Der Teufel sagt zu Gott: „Wie kann der gerettet sein bei all den Dingen, die ich ihn habe tun sehen? Ich möchte Gerechtigkeit! Du kannst kein gerechter Gott sein, falls du ihn damit davonkommen lässt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Teufel hat mit vielen seiner Anklagen Recht. Sie haben zeitweise versagt. Sie sind hinter Gottes Herrlichkeit zurückgeblieben. Sie haben Dinge getan, die Jesus so unähnlich sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber unser Richter ist ungerührt und unbeeindruckt von jeder Anklage. Ich höre ihn im Himmel unserem Ankläger sagen: „Ich brauche kein Wort von dir, Vater der Lüge. Du hast keinen Rechtsfall. Du bringst Anklagen vor gegen jemanden, den ich schon freigesprochen habe. Jetzt geh!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir brauchen vor unserem Richter nicht ängstlich zu sein. Er ist auf unserer Seite und hat alle unsere Übertretungen ausgelöscht: „Alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen“ &lt;cite&gt;(Jesaja 38,17)&lt;/cite&gt;. „Du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen“ &lt;cite&gt;(Micha 7,19)&lt;/cite&gt;. „Ich, ich bin es, der deine Verbrechen auslöscht um meinetwillen, und deiner Sünden will ich nicht gedenken“ &lt;cite&gt;(Jesaja 43,25)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich sehe den König der Herrlichkeit fordernd vor unserem Ankläger stehen: „Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt“ &lt;cite&gt;(Römer 8,33)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige, die dies gerade lesen, leben einfach unterhalb ihrer Privilegien. Dabei tragen Sie eine Last an Schuld und Sorge, die Sie nicht zu tragen brauchen. Gott möchte, dass Sie wissen, wie rein Sie im Himmel sind, dass Sie sogar jetzt schon bereit für die Herrlichkeit sind. Und er möchte, dass Sie sich den Frieden aneignen, der der Ihre ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In seiner zweiten Epistel spricht Petrus von einer finalen Weltschmelze. Doch sogar mitten in solch einer grauenhaften Zeit – zur schwierigsten Stunde der Welt – sind wir berufen, Seelenfrieden zu haben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Da dies alles so aufgelöst wird … die Elemente im Brand zerschmelzen werden ... Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, befleißigt euch, unbefleckt und tadellos von ihm im Frieden befunden zu werden!“ &lt;cite&gt;(2. Petrus 3,11-12.14)&lt;/cite&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An jenem Tag, wenn wir vor dem Herrn stehen, werden wir auf seine von Nägeln vernarbten Hände blicken und realisieren, dass die Quelle unserer Rechtfertigung mehr für uns getan hat als wir in einem ganzen Leben der Bußübung oder Leistung hätten vollbringen können.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;newsletter-highlight&quot;&gt;Gott möchte von uns, dass wir uns seinen Segen des Friedens gerade jetzt aneignen&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unser Vater möchte, dass wir in der Lage sind, auf die Wunden Jesu zu schauen und dem Teufel zu erklären: „Das ist Bezahlung für meine Sünden. Du kannst mich jener Dinge nicht mehr anklagen, Satan. Jesus plädiert in meinem Fall für mich. Und wegen ihm bin ich aus Gottes Sicht gerechtfertigt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kürzlich betete ich: „Herr, ich möchte deinen Frieden um jeden Preis. Ich werde nicht länger auf die Lügen des Teufels hören. Ich weiß, meine Rettung liegt nicht in meiner Leistung. Nein, Jesus, du allein plädierst in meinem Fall. Ich ruhe in dem, was du für mich getan hast.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Können Sie dasselbe im Glauben sagen? Dass Sie nicht darangehen werden, zu versuchen, sich Ihren Weg zu Gottes Wohlgefallen zu erarbeiten? Dass Jesus all Ihre Sünden auf sich genommen hat und dass Sie in der Lage sind, durch ihn in Gottes Gegenwart zu treten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsache ist, wenn Gott Sie anschaut, dann sieht er Christus. Er sieht nicht den „alten Menschen“, auf den sich Paulus bezieht, sondern eine neue Kreatur in Christus. Wie Jesus in der Herrlichkeit ist, so sind wir in dieser Welt: erlöst, gerechtfertigt und freigemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also, sind Sie beunruhigt oder geängstigt? Verdammen Sie sich selbst? Sie müssen nie mehr in Schuld oder Angst leben. Wenn Sie Ihre Sünden bekannt haben und auf das Blut Jesu vertrauen, sind jene Sünden vergangen, komplett ausgelöscht. Sie sind gerechtfertigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Also &amp;lt;gibt es&amp;gt; jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind … die ... nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln“ &lt;cite&gt;(Römer 8,1.4)&lt;/cite&gt;. Gott sagt praktisch: „Ich gab dir diese Furcht oder Verdammnis nicht. Der Teufel hat sie auf dich gelegt. Werde sie durch Glauben los, indem du sagst: ‚Ich bin durch den Glauben an Jesus gewaschen und gereinigt. Und ich weiß, Gott liebt mich.’“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie dies getan haben, hat der Herr Gefallen an Ihnen. Sie bereiten Ihm dabei große Freude! Das ist es, warum er sagt: „Komm kühn in meine Gegenwart, mache mir deine Bitten bekannt, und bitte reichlich, damit deine Freude erfüllt sein möge.“ Dies ist wahrer Frieden!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;---&lt;br /&gt;Bibelstellen – soweit nicht anders angegeben – in Anlehnung an die Elberfelder Bibel 2006. Die angegebenen Versnummern können bei einigen Bibelausgaben abweichen.&lt;/p&gt;</description>
 <category domain="http://www.worldchallenge.org/de/taxonomy/term/195">David Wilkerson</category>
 <pubDate>Tue, 09 Nov 2010 11:42:09 -0600</pubDate>
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