DIE GEMESSENE HERRLICHKEIT GOTTES By David Wilkerson Published: 06/29/2010 - 12:00am „Und er sprach zu ihnen… Mit welcherlei Maß ihr messet, wird man euch wieder messen, und man wird noch zugeben euch. Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat“ (Markus 4:24-25). Jesus hat gewusst, dass diese Worte seltsam für ungeistige Ohren klingen mögen, deshalb hat er sie so eingeleitet: „Wer Ohren hat zu hören, der höre“ (Markus 4:23). Jesus wollte damit sagen: „Wenn dein Herz offen zum Geist Gottes ist, wirst du verstehen, was ich damit meine.“ Was also sagt uns Jesus in diesem Absatz? Er spricht über die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben – das heißt, über der offensichtlichen Gegenwart von Christus. Kurz gesagt, der Herr misst seine glorreiche Anwesenheit nach unterschiedlichem Maß ab, sowohl den Kirchen als auch den Einzelnen. Manche bekommen nichts davon, andere eine immer größer werdende Dosis, die aus ihrem Leben und der Gemeinde immer mehr und mehr ausgeht. Gott hat versprochen, dass er in diesen letzten Tagen von seinem Geist ausgießen wird. In der Tat, das ganze Wort Gottes deutet auf eine triumphierende, mit Pracht erfüllte Gemeinde am Ende der Zeit. Jesus selbst hat gesagt, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden. Wir werden in den Himmel nicht humpelnd, wimmernd, mutlos oder als Verlierer und in Depressionen hingehen. Nein – unser Herr gibt seiner Gemeinde mehr Kraft. Diese Kraft wird sich lediglich nicht nur in den Zeichen und den Wundern offenbaren, sondern durch sein Volk – mit der glorreichen Umwandlung der Herzen durch die Berührung des Heiligen Geistes. Wie können wir das große und zunehmende Maß der Herrlichkeit Christi erhalten? Der Herr sagt uns ganz deutlich: „Mit welcherlei Maß ihr messet, wird man euch wieder messen“ (Markus 4:24). Jesus sagt: „Ich werde mit die auf die Art und Weise handeln, wie du mit mir handelst. Mit welchen Maß mir du messen wirst, so werde auch ich dir.“ Wenn du Gott die Trägheit und die Faulheit misst und du sein wunderbares Werk als selbstverständlich findest, wirst du es mit dem Geist des Schlummers zu tun haben. „Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden“ (Sprüche 19:15). Demzufolge wird deine Seele hungern, ohne einmal satt zu werden. Gottes Liebe, Barmherzigkeit und seine Gnade mit uns hat keine Grenzen. Hier geht es nicht darum, wie man seine Liebe, Barmherzigkeit oder Gnade gewinnen kann, sondern darum, dass wir den Segen seiner Herrlichkeit in unserem Leben haben. Jesus behauptet einfach, dass er uns ein unterschiedliches Maß seiner Herrlichkeit gibt, je nachdem wir unsere Herzen zu ihm messen. Unsere Aufgabe ist es, ihm immer näher zu kommen - durch Anbetung, Gehorsamkeit und Ausdauer.